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Miran Burgic mit dem einzigen Treffer des Spiels © APA (Parigger)

Wacker Innsbruck hat sich am Samstag gegen Wiener Neustadt vor Heimpublikum 1:0 (1:0) durchgesetzt und die sechstplatzierten

Wacker Innsbruck hat sich am Samstag gegen Wiener Neustadt vor Heimpublikum 1:0 (1:0) durchgesetzt und die sechstplatzierten Niederösterreicher damit in der Tabelle überholt. Miran Burgic (39.) sorgte vor 9.100 Zuschauern für den Siegtreffer der mittlerweile seit fünf Spielen ungeschlagenen und gegen Wiener Neustadt überhaupt erstmals erfolgreichen Tiroler.

Im Hinspiel in der Vorwoche hatten sich die beiden Teams 2:2 getrennt. Wacker liegt nach der 28. Bundesliga-Runde nun gleichauf mit Rekordmeister Rapid (0:2 gegen Sturm), der am kommenden Samstag am Tivoli gastiert.

Die mit Planer anstatt des an den Adduktoren verletzten Grünwald im Tor angetretenen Innsbrucker begannen druckvoll. Die ersten Abschlussversuche in der Anfangsphase waren aber zu ungefährlich. Danach fanden die Gäste besser in die Partie, deren erste Schüsse fielen aber ebenfalls nicht platziert genug aus.

In der 18. Minute vergab Dakovic nach Schreter-Vorlage die erste Großchance, der Wacker-Verteidiger scheiterte mit einem Flachschuss am toll reagierenden Neustadt-Schlussmann Fornezzi. Die Gastgeber kontrollierten zwar auch in weiterer Folge das Geschehen, knapp vergebene Möglichkeiten von Perstaller (28.) und Merino (30.) blieben aber vorerst die einzige Ausbeute.

Zehn Minuten vor der Pause vergaben dann die Gäste vier hochkarätige Chancen binnen weniger Minuten. Bei der größten traf Helly aus halblinker Position nur die Stange und Grünwald setzte den Nachschuss knapp neben das Tor. Kurz nach diesen Schrecksekunden fiel dann auf der Gegenseite das 1:0. Sturmspitze Burgic verwertete einen nicht allzu scharfen, von Fornezzi nach vorne abgewehrten Schreter-Schuss zur aufgrund der Spielanteile verdienten Pausenführung.

Nach Wiederbeginn agierten die Tiroler defensiver und lauerten auf Konter. Hochkarätige Torchancen blieben zunächst aber auf beiden Seiten Mangelware, stattdessen gab es viel Geplänkel im Mittelfeld. Die Offensivreihen agierten zu ideenlos und operierten meist mit weiten Flanken.

Erst eine Viertelstunde vor dem Ende kam die Elf von Peter Schöttel zur großen Ausgleichsmöglichkeit, Burgstaller brachte den Ball aber nicht an Planer vorbei. Im Gegenzug blieb ein rot-würdiges Foul von Felix am durchbrechenden Schreter ungeahndet von den Unparteiischen ungeahndet. Die Schlussoffensive der Niederösterreicher blieb unbelohnt, die Innsbrucker brachten den knappen Vorsprung mit einigem Zittern über die Distanz.

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