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Sturm Graz beherrschte Rapid in Hütteldorf © APA (Oczeret)

Sturm Graz hat sich mit dem 2:0-Auswärtssieg gegen Rapid am Samstag eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Kampf um die

Sturm Graz hat sich mit dem 2:0-Auswärtssieg gegen Rapid am Samstag eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Kampf um die Europacup-Plätze geschaffen. Mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen Rapid haben die zweitplatzierten Grazer den Vorsprung auf die auf Rang fünf liegenden Wiener auf sieben Punkte vergrößert. "Es war ein wichtiger Sieg, damit Rapid weg vom Fenster ist", sagte Torschütze Szabics.

Auch der Dritte Salzburg sowie der Vierte Ried haben mit fünf Zählern schon einen Respektabstand. Am Samstag kommt es in Graz nun zum direkten Duell Sturm - Salzburg. Erst bei einem Heimsieg in der UPC-Arena würde der Meistertitel so richtig zum Thema werden.

"Wenn wir Salzburg schlagen, dann sind wir dick dabei, dann können wir über den Titel reden", betonte Roman Kienast, der gegen seinen Ex-Club groß aufgespielt und getroffen hatte. Dann wäre wohl innerhalb einer Woche der nächste direkte Konkurrent der Steirer aus dem Titelrennen.

Coach Franco Foda freute sich darüber, endlich wieder einmal gegen Rapid gewonnen zu haben. "Es ist wichtig, dass wir gegen einen direkten Konkurrenten drei Punkte geholt haben. Und mich freut vor allem die Art und Weise", resümierte ein zufriedener Sturm-Coach. Es war der erste Erfolg der Steirer im direkten Bundesliga-Duell seit dem 18. Oktober 2009 (1:0), im Hanappi-Stadion gar seit dem 12. April 2009 (1:0).

Seine Elf spiele derzeit mutig nach vorne, sei sicher am Ball und stehe defensiv sehr gut. Das gebe Hoffnung für die ausstehenden acht Partien. "Die Meisterschaft wird spannend bleiben. Mit der Drei-Punkte-Regel geht alles sehr schnell", erinnerte der Deutsche.

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