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Beckenbauer sieht keinen Blatter-Durchmarsch © APA (epa/Archiv)

FIFA-Chef Joseph Blatter muss nach Meinung von Franz Beckenbauer mit einer engen Entscheidung bei der Präsidentenwahl des

FIFA-Chef Joseph Blatter muss nach Meinung von Franz Beckenbauer mit einer engen Entscheidung bei der Präsidentenwahl des Fußball-Weltverbandes (FIFA) rechnen. "Sepp Blatter wird um seine Wiederwahl kämpfen müssen", sagte Beckenbauer am Montag auf der DFB-Internetseite.

Zur Kandidatur des katarischen Herausforderers Mohamed bin-Hammam sagte Beckenbauer: "Wenn Mohamed bin-Hammam sich entscheidet zu kandidieren, und er hat sich ja entschieden, dann macht er dies nicht ohne das Wissen, Freunde, Unterstützer und eine reelle Chance zu haben."

Beckenbauer selbst scheidet beim FIFA-Kongress am 31. Mai und 1. Juni in Zürich aus der Exekutive des Weltverbandes aus. Den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger nannte Beckenbauer einen würdigen Nachfolger und richtigen Mann "für solch eine Aufgabe".

Für 2015 rechnet der 65-jährige Ehrenpräsident des FC Bayern München mit Michel Platini als Chef des Weltverbandes. "Es ist sicherlich so angedacht, dass Michel Platini nach Sepp Blatters letzter Amtszeit 2015 als FIFA-Präsident antritt. Ich traue Michel dies zu. Ich denke, er wäre auch ein guter FIFA-Präsident", sagte Beckenbauer. Doch man müsse abwarten. "Wenn Sepp Blatter am 1. Juni wiedergewählt wird, dann könnte dieser Plan aufgehen. Wenn nicht, dann wird es für die FIFA eine andere Zukunft geben."

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