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Gladbach-Trainer Lucien Favre ist positiv © APA (Archiv/dpa)

Der FSV Mainz 05 spielt in der heurigen Saison der deutschen Fußball-Bundesliga Schicksal für Schlusslicht Borussia

Der FSV Mainz 05 spielt in der heurigen Saison der deutschen Fußball-Bundesliga Schicksal für Schlusslicht Borussia Mönchengladbach. Nach dem 2:3 am 20. November gegen die Rheinhessen rutsche der fünffache Meister ans Tabellenende. Am Freitag zum Auftakt der 30. Runde winkt im Bruchweg-Stadion nach fünf Monaten die Chance, zumindest bis Samstag die Abstiegsplätze zu verlassen.

"Wir fahren nach Mainz, um zu gewinnen", tönte Lucien Favre, der Trainer von Abwehrchef Martin Stranzl, und versprühte mit seiner Aussage neues Selbstvertrauen nach dem 5:1 gegen den 1. FC Köln. Der Schweizer Coach des Burgenländers will aus den letzten fünf Spielen neun Punkte holen. Die ersten drei sollen in Mainz her. Einen Dreier haben aber auch Stranzls Landsleute Christian Fuchs und Andreas Ivanschitz auf der Gegenseite im Visier.

"Wir warten seit November auf einen Heimsieg", erinnerte Fuchs, der nach seiner Gelbsperre wieder als linker Verteidiger in die Elf zurückkehrt. Das "Hinspiel" ist auch noch in seinem Gedächtnis. Mit zwei Assists beim 3:2 hatte der 25-Jährige maßgeblichen Anteil an der Beendigung des damaligen Negativlaufs von vier Pflichtspiel-Niederlagen in Serie gehabt.

Fuchs und Co. hoffen, ihren Heimkomplex (5-2-7) gegen die "Mönche" loszuwerden. Die Mainzer wollen ihren fünften Tabellenplatz mit derzeit zwei Zählern Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg unbedingt erfolgreich verteidigen. "Ich wäre total enttäuscht, wenn wir nach dieser geilen Saison nicht international vertreten sind. Ich will unter die ersten fünf", sagte der ÖFB-Teamspieler.

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