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Bei Real hofft man auf Cristiano Ronaldo © APA (epa)

Viermal innerhalb von 18 Tagen - die kommenden Duelle zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona sind einmalig in der Geschichte.

Viermal innerhalb von 18 Tagen - die kommenden Duelle zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona sind einmalig in der Geschichte. Unter Zugzwang steht vor allem Real, haben die "Königlichen" in der Liga doch acht Zähler Rückstand auf den Erzrivalen. Mit Erfolgen im Cupfinale am Mittwoch und in den folgenden Wochen im Halbfinale der Champions League könnten die Madrilenen ihre Saison aber retten.

Aufgrund der Tabellensituation ist der erste der vier "Clasicos" am Samstag (22.00 Uhr/live laola1.tv) vielleicht sogar der unwesentlichste. Dabei hat Real den 32. Meistertitel der Clubgeschichte - den ersten seit 2008 - trotz einer peinlichen 0:5-Pleite im November in Barcelona noch nicht ganz abgeschrieben. "Was in einem Spiel passiert, hat keine Bedeutung dafür, was im nächsten Spiel passiert", betonte Jose Mourinho.

Für den portugiesischen Startrainer entscheidet sich in den kommenden Wochen, ob seine erste Saison bei Real als erfolgreich in die Geschichte eingeht. "Barcelona ist eine Mannschaft, die verdient gewinnt, wenn sie gut spielt. Wenn sie aber schlecht spielt, gewinnt sie auch", warnte Mourinho. Der 48-Jährige könnte sogar einen dritten zentralen, defensiven Mittelfeldspieler aufbieten, um der Offensivpower der Katalanen Herr zu werden.

Fünf direkte Duelle in Folge hat Barcelona gewonnen. Im Vorjahr hatte Mourinho den Club, bei dem er einst als Dolmetscher tätig war, im Halbfinale der Champions League aber mit Inter Mailand gestoppt. "Im Fußball kann alles passieren", betonte der Portugiese, dem nach den Comebacks von Regisseur Kaka und Stürmer Gonzalo Higuain in der Offensive mehrere Optionen zur Verfügung stehen.

Die Hoffnungen ruhen auch auf Cristiano Ronaldo, der bisher in keinem "Clasico" getroffen hat. Ein Privatduell mit Lionel Messi steht bevor, haben sich beide Topstars doch zuletzt in Bestform präsentiert. Messi führt mit 29 Toren in 28 Ligaspielen die Schützenliste an, Ronaldo folgt nur einen Treffer dahinter.

Barca hat gute Chancen, den totalen Triumph von 2009 zu wiederholen. Die Hürde zum "Treble" heißt aber in allen Fällen Real Madrid. "Wir spielen um alles - gegen den mächtigsten Club in der Fußball-Welt", erklärte Trainer Pep Guardiola.

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