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So groß war die Torte... © APA (Archiv/Krug)

Karl Daxbacher hat von den Clubvorständen Markus Kraetschmer und Thomas Parits am Freitag zum 58. Geburtstag eine weiß-violette

Karl Daxbacher hat von den Clubvorständen Markus Kraetschmer und Thomas Parits am Freitag zum 58. Geburtstag eine weiß-violette Torte erhalten. Ein weiteres Präsent sollen seine in der Tabelle führenden Schützlinge am Samstag (18.30 Uhr) in der 29. Runde der Fußball-Bundesliga gegen Mattersburg folgen lassen. "Ich hoffe, dass unsere Mannschaft dem Trainer ein schönes Geschenk macht", so Parits.

Die Zeichen stehen gut, dass Junuzovic und Co. ihrem Trainer drei Punkte "schenken". Die Burgenländer haben in Favoriten in 15 Partien noch keinen einzigen Sieg (0-5-10/6:26 Tore) zuwege gebracht. Die jüngste Austria-Niederlage gegen die Mattersburger, die der Austria auch im Cup-Finale 2006 und 2007 unterlagen, liegt auch schon lange zurück (14.4.2007/1:3 auswärts). "Das Wichtigste ist, dass meine Spieler für den vermeintlichen Sieg locker genug sind, nicht verkrampfen, ihr Potenzial wirklich ausschöpfen und Vollgas geben", sagte Daxbacher.

Das 3:3 zuletzt in Kapfenberg durch drei individuelle Fehler von Lindner, Margreitter und Klein haben die Violetten aufgearbeitet. "Das darf nicht öfters passieren und es wird auch sobald nicht wieder passieren. Alle müssen auf den Erfolg fokussiert sein", so Daxbacher, der aber die Moral seines Teams in der Obersteiermark nach dreimaligem Rückstand lobte. Anstelle des diesmal gesperrten Julian Baumgartlinger, ohne den es gegen Rapid (0:1) eine Niederlage setzte, wird Emir Dilaver den defensiven Part im Mittelfeld übernehmen.

Die neuntplatzierten Mattersburger, die zuletzt in der Fremde (1:0) am 12. Februar in Linz gegen den LASK gewannen, kommen trotz ihrer schwarzen Bilanz gegen die Violetten frohen Mutes an den Verteilerkreis. "Die Austrianer stehen als Titelaspirant vor einem Muss-Sieg und auch wenn wir in ihrem Stadion noch nie gewannen, so muss unser Ziel lauten, von dort etwas mitzunehmen", sagte SVM-Trainer Franz Lederer. Im jüngsten Duell habe seine Elf dem Favoriten alles abverlangt, eine genau solche Leistung müsse sie wieder bringen.

Lederer, der auf die gesperrten Michael Mörz und Ivan Parlov verzichten muss und um Thomas Borenitsch und Alois Höller noch bangte, erinnerte an den 11. Dezember, als der Außenseiter daheim eine starke Vorstellung gab und erst im Finish durch einen von Pöllhuber abgefälschten Stankovic-Schuss 1:2 verlor. Die Burgenländer haben in dieser Saison schon Rapid, Salzburg (jeweils 1:0 daheim) und den damaligen Tabellenführer SV Ried (3:1 auswärts) auf ihrer Abschussliste. Mit einem Punktgewinn wollen sie für das Kellerderby kommende Woche gegen das derzeit sechs Punkte Rückstand aufweisende Schlusslicht LASK Selbstvertrauen tanken.

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