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Vereine aus dem Ausland beäugen Junuzovic © APA (Archiv/Jäger)

Österreichs Fußball-Vizemeister Austria Wien hat nochmals klar und deutlich deponiert, dass er seinen Spielmacher Zlatko

Österreichs Fußball-Vizemeister Austria Wien hat nochmals klar und deutlich deponiert, dass er seinen Spielmacher Zlatko Junuzovic über dessen Vertragsende im Sommer 2012 behalten möchte. "Die Gespräche laufen weiter", sagte Sportvorstand Thomas Parits am Freitag und versicherte, dass eine Vertragsverlängerung überhaupt nichts mit dem möglichen Titelgewinn zu tun habe.

Der Burgenländer hat dem Mittelfeldspieler schon vor einiger Zeit ein Angebot zu verbesserten Bedingungen vorgelegt. Parits, der mit seinen Funktionärskollegen die jungen Mannschaft beisammen halten will, glaubt, dass sich Junuzovic in Favoriten wohl fühlt. Eine Ansicht, die auch Karl Daxbacher teilt. "Ihm taugt es bei uns, er sieht auch, welchen Stellenwert er in der Mannschaft hat. Wenn er geht, dann tut er das schweren Herzens. Natürlich bin ich als Trainer daran interessiert, ihn länger an den Verein zu binden", meinte der 58-Jährige.

Junuzovic steht schon im Notizbuch einiger ausländischer Vereine. Zuletzt hatte Werder Bremen laut deutscher "Bild"-Zeitung, die den 23-jährigen ÖFB-Teamspieler als "Ösi"-Özil bezeichnet hat, Interesse bekundet haben. "Er ist ein interessanter Mann. Wir kennen ihn gut, haben ihn beobachtet und geschaut, welche Möglichkeiten es da gibt", wurde Werders Sportchef Klaus Allofs zitiert. In Bremen sind mit Sebastian Prödl und Marko Arnautovic derzeit zwei Österreicher unter Vertrag.

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