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Klopp freundet sich schon mit dem Titelgedanken an © APA (dpa)

Die Stimmung vor 80.000 Zuschauern war bereits meisterlich. Seit einem 3:0-Heimsieg gegen Freiburg steht Borussia Dortmund

Die Stimmung vor 80.000 Zuschauern war bereits meisterlich. Seit einem 3:0-Heimsieg gegen Freiburg steht Borussia Dortmund endgültig vor dem Titel. Nur noch Bayer Leverkusen kann den ersten Meistertitel der Dortmunder seit 2002 theoretisch verhindern. Sollte Leverkusen am Samstag gegen Hoffenheim aber nicht gewinnen, könnte die Borussia bereits am Wochenende als Meister feststehen.

"Nach dieser Saison wäre es auch absolut gerecht, wenn meine Mannschaft am Ende oben steht", betonte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Acht Punkte liegt Dortmund vier Runden vor Schluss vor Leverkusen, am Samstagabend folgt ein Gastspiel bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach. "Mir ist nicht bekannt, dass uns die Gladbacher mit Tröten empfangen werden", warnte Klopp. "Die Ausgangsposition hat sich verbessert, aber wir sind noch nicht durch", ergänzte Sportdirektor Michael Zorc.

Die Voraussetzungen könnten allerdings besser kaum sein. Das haben die Dortmunder, die sich bereits vorzeitig über die Champions-League-Qualifikation freuen durften, auch Bayern München zu verdanken. Der Rekordmeister ist zwar mit 14 Punkten Rückstand auch rechnerisch aus dem Rennen um eine erfolgreiche Titelverteidigung, hat mit einem überzeugenden 5:1 im Schlager gegen Leverkusen am Sonntag aber ein deutliches Lebenszeichen abgegeben.

"Der FC Bayern hat gespielt wie der FC Bayern spielen muss", lobte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Arbeit von Interimstrainer Andries Jonker. Der Niederländer ist nach seinem Debüt als Nachfolger von Louis van Gaal auf Kurs, das Minimalziel Platz drei und die CL-Quali sicherzustellen.

Dann folgt der bisherige Leverkusen-Trainer Jupp Heynckes nach - und dürfte mit Manuel Neuer über einen neuen Torhüter verfügen. Der DFB-Teamkeeper steht nach eigener Entscheidung endgültig vor einem Wechsel von Schalke 04 nach München.

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