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Match führte in Asien zu auffälligem Wettverhalten © APA (Archiv/dpa)

Der Manipulationsverdacht bezüglich der 2:3-Niederlage der Vienna am 12. April in der Ersten Liga auswärts gegen Austria

Der Manipulationsverdacht bezüglich der 2:3-Niederlage der Vienna am 12. April in der Ersten Liga auswärts gegen Austria Lustenau hat sich erhärtet. Wie sowohl die Bundesliga als auch die Vienna am Montag bestätigten, sei bei der Partie in Asien "ein auffälliges Wettverhalten" vorgelegen. Dies hätte eine über das Wochenende von Bundesliga-Partner tipp3 durchgeführte Prüfung ergeben.

"Die Bundesliga und die Vienna werden den zuständigen österreichischen Behörden eine Sachverhaltsdarstellung übermitteln und werden diese, gemeinsam mit tipp3 bei eventuellen Untersuchungen unterstützen", hieß es in der Aussendung der Liga.

Eine mögliche Manipulation war am vergangenen Freitag ruchbar geworden, nachdem das in Bludenz ansässige Wettfrühwarnsystem "Asia Monitor" in besagter Partie einen unüblichen Wettverlauf auf dem asiatischen Markt gemeldet hatte. Die Vienna führte in Lustenau 2:0, kassierte noch vor der Pause das erste Gegentor und verlor schließlich durch einen Hands-Elfmeter in der 90. Minute.

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