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Nach Trainerwechsel neuer Schwung in Hütteldorf © APA (Pfarrhofer)

Rapid Wien ist im Spiel zwei unter Interimstrainer Zoran Barisic im Viertelfinale des ÖFB-Cups im Heimspiel gegen den SV

Rapid Wien ist im Spiel zwei unter Interimstrainer Zoran Barisic im Viertelfinale des ÖFB-Cups im Heimspiel gegen den SV Mattersburg gefordert. Die Wiener strotzen nach dem 3:0-Auswärtssieg gegen Wacker Innsbruck in der Bundesliga nur so voller Selbstvertrauen. "Vollgas für den Cupsieg", gab Rapid-Tormann Helge Payer das Motto vor der Partie am Mittwochabend (20.30 Uhr) im Hanappi-Stadion aus.

Die Wiener wollen endlich wieder einmal auch im Cup reüssieren, im Halbfinale standen sie zuletzt 2006. Damals war ausgerechnet gegen Mattersburg - auswärts mit 0:1 - das Aus gekommen. In der vergangenen Saison war Austria Kärnten (Viertelfinale), in der Saison zuvor Ried (Achtelfinale) eine unüberwindbare Hürde. "Wir sehen uns nicht als Favorit, der Cup hat eigene Gesetze", betonte Barisic, der ohne Kavlak, Gartler, Heikkinen, Sonnleitner und Dober auskommen muss.

In den vergangenen Jahren habe man in diesem Bewerb immer wieder das eine oder andere Mal schlecht ausgesehen. "Und wir haben auch heuer wieder gesehen, dass es schwierig ist, aufzusteigen", fügte der Rapid-Coach hinzu. Tatsächlich kamen die "Grün-Weißen" in der zweiten Runde gegen die Austria Amateure erst im Elfmeterschießen (4:3) weiter.

Die Burgenländer sind ein gefährlicher Gegner, mit dem 1:0-Auswärtssieg in Wien bei Tabellenführer Austria haben sie am Samstag wohl schon für den Klassenerhalt vorentscheidende drei Punkte gemacht. "Wir sind gewarnt", meinte Barisic vor dem Duell mit der "aggressivsten Mannschaft" der Liga. "Sie werden auch gegen uns hart an der Grenze spielen. Die Spieler sind aber darauf eingestellt", sagte der 40-Jährige. Das unterstrich auch Payer: "Sie sind besser, als sie in der Tabelle dastehen, aber wir werden größer ausschauen, als sie."

Die Leistung gegen Innsbruck sei mehr als ansprechend gewesen. "Jetzt müssen wir aber den nächsten Schritt machen", forderte Barisic. Dann würden nur mehr zwei Hürden auf dem Weg zum ersten Cup-Sieg seit 1995 (sowie zum 15. insgesamt) auf die Hütteldorfer warten. Beim 1:0-Sieg im Happel-Stadion gegen den DSV Leoben am 5. Juni 1995 hatte der jetzige Rapid-Coach als Libero durchgespielt. "Ich kann mich noch gut daran erinnern", so Barisic.

Für die Gäste steht der Cup von der Priorität her nur an zweiter Stelle. Am Samstag steht das wichtige Heimspiel gegen Schlusslicht LASK (16 Punkte) an, bei dem sich die Burgenländer (25) wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigen können. "Unser Hauptaugenmerk muss weiterhin auf der Meisterschaft liegen", betonte Coach Franz Lederer. Trotzdem sei ein Weiterkommen natürlich das Ziel.

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