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Magath sucht Schuld bei anderen © APA (dpa)

Felix Magath, Trainer des deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, hat im nervenzehrenden Abstiegskampf mit seinen

Felix Magath, Trainer des deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, hat im nervenzehrenden Abstiegskampf mit seinen Vorgängern abgerechnet. Nach dem Titelgewinn 2009 seien die "gesunden Strukturen der Mannschaft" unnötig verletzt worden, wetterte der Trainer, ohne seine Nachfolger/Vorgänger Armin Veh, Lorenz Günther-Köstner und Steve McClaren namentlich zu nennen.

"Man wollte wohl erfolgreiche Arbeit verändern. Warum man allerdings etwas Intaktes verändern wollte, entzieht sich meiner Kenntnis", sagte Magath der "BILD"-Zeitung, "bis heute fehlt es an Geschlossenheit und Mannschaftsgeist. Aber genau das ist für Erfolg wichtig." Der 57-Jährige hatte Wolfsburg 2009 überraschend zum Meistertitel geführt und im März das Traineramt wieder übernommen.

Trotz vier Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 15 ist Magath vom Klassenverbleib überzeugt. "Ich rechne mit dem Klassenerhalt. Mir ist es egal, ob auf direktem Weg oder über die Relegation", erklärte er. Überzeugt, dass "wir es auch ohne Relegation schaffen können", müsse sich der Drittletzte der Bundesliga aber auch "auf die Entscheidungsspiele einstellen."

In den vier Spielen unter Magath warten die Wolfsburger allerdings weiter auf den ersten Sieg. Mehr als drei Remis, darunter zwei enttäuschende Punkteteilungen daheim gegen die Mitkonkurrenten Eintracht Frankfurt und St. Pauli, sprangen bei seiner Rettungsaktion bisher nicht heraus. "Die Bilanz ist nicht berauschend", gab Magath zu, "allerdings muss vorher allen klar gewesen sein, dass es eine schwierig Mission wird."

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