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Venegoor Of Hesselink jubelt über das Tor zum 1:0 © APA (Neubauer)

Rapid hat auch das zweite Spiel unter der Führung des neuen Cheftrainers Zoran Barisic gewonnen. Die Wiener bezwangen am

Rapid hat auch das zweite Spiel unter der Führung des neuen Cheftrainers Zoran Barisic gewonnen. Die Wiener bezwangen am Mittwoch im Viertelfinale des ÖFB-Cups SV Mattersburg problemlos 2:0 (1:0) und dürfen weiter auf den ersten Pokal-Triumph seit 1995 hoffen. Für die Tore sorgten vor 11.200 Zuschauern im Hanappi-Stadion Jan Vennegoor of Hesselink (10.) und Markus Katzer (69.).

Bei den Rapidlern stand Vennegoor of Hesselink erstmals seit mehr als einem Monat in der Startformation. Und der Niederländer bewies so wie sein neuer Trainer Basrisic einen guten Riecher. Nach einem eher harmlosen Schuss von Christoph Saurer entglitt der Ball Mattersburgs Tormann David Schartner und Vennegoor of Hesselink war als Abstauber zur Stelle (10.). Vier Tage zuvor hatte Schartner noch Rapids Erzrivalen Austria im Horr-Stadion mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung getrieben.

Rapid ließ als klar spielbestimmende Mannschaft Ball und Gegner laufen. Die Gäste legten ihre sture Defensivtaktik erst nach einer halben Stunde ab, dem aktiveren Spiel entsprang jedoch kaum Gefahr für Rapid-Goalie Helge Payer.

Nach der Pause verlor die Partie deutlich an Niveau, Rapid spielte sich relativ problemlos Richtung Halbfinale. Die Vorentscheidung leitete Kapitän Steffen Hofmann mit einem Freistoß aus 20 Metern an die Latte ein, beim Abpraller gewann Katzer das Kopfball-Duell gegen Nedejko Malic und stellte auf 2:0 (69.).

Rapid darf sich dank des Halbfinal-Einzugs auch über 40.000 Euro Prämie freuen. Mattersburgs Konzentration gilt fortan ausschließlich der Bundesliga, in der man auf Rang neun einzementiert scheint. Überstehen die Burgenländer am Samstag das Heimspiel gegen Schlusslicht LASK ohne Niederlage, dürfte der Klassenerhalt wohl endgültig gesichert sein.

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