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Peter Pacult ante portas? © APA (epa)

Die deutsche Red-Bull-Filiale RasenBallsport Leipzig befindet sich endgültig auf der Suche nach einem neuen Trainer für die

Die deutsche Red-Bull-Filiale RasenBallsport Leipzig befindet sich endgültig auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison. Der ambitionierte Fußball-Viertligist trennt sich mit Saisonende vom bisherigen Chefcoach Tomas Oral. Als wahrscheinlicher Nachfolger gilt der ehemalige Rapid-Trainer Peter Pacult, der die Wiener kürzlich unter kontroversen Umständen verlassen hat.

Oral dürfte das erklärte Saisonziel Aufstieg in die dritte Liga mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verpassen. Leipzig rangiert sechs Runden vor Schluss mit elf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Chemnitzer FC nur auf dem vierten Platz der Regionalliga Nord. Der Vertrag des 38-Jährigen wäre im Falle eines Nichtaufstiegs ohnehin ausgelaufen.

"Angesichts der verpassten sportlichen Zielstellung sind wir gemeinsam zur Überzeugung gekommen, dass es für beide Seiten die beste Lösung ist, ab Sommer getrennte Wege zu gehen", meinte RB-Sportdirektor Thomas Linke. "Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht." Auch Oral, der im Vorsommer in Leipzig unterschrieben hatte, sprach von einer einvernehmlichen Entscheidung.

Ein Nachfolger soll noch nicht feststehen, wenngleich Pacult in diversen Medien bereits als neuer Chefcoach kolportiert worden war. "Nun gilt es, in den kommenden Wochen den Markt zu sondieren und Gespräche aufzunehmen, um einen geeigneten neuen Cheftrainer für RB Leipzig zu gewinnen", sagte Linke, der von 2005 bis 2007 für Red Bull in Salzburg gespielt hatte. Seit Februar ist der deutsche Ex-Teamspieler Sportchef in Leipzig.

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