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LASK liegt neun Punkte hinter Mattersburg © APA (Archiv/Rubra)

Für den LASK geht es um Alles oder Nichts. Im Spiel der letzten Chance um den Klassenverbleib treten die Linzer am Samstag

Für den LASK geht es um Alles oder Nichts. Im Spiel der letzten Chance um den Klassenverbleib treten die Linzer am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) im Nachzüglerduell beim SV Mattersburg an. Bei sieben ausstehenden Runden neun Zähler hinter den Burgenländern liegend, machte Trainer Walter Schachner unmissverständlich klar: "Wir müssen gewinnen, um noch eine Chance zu haben."

Ein 0:3 der Linzer zu Hause gegen Kapfenberg, demgegenüber ein 1:0 der Burgenländer bei Spitzenreiter Austria Wien. Unterschiedlicher hätten die zuletzt gezeigten Leistungen der beiden Abstiegskandidaten nicht sein können. Während Mattersburg ordentlich Selbstvertrauen tankte, stieg der Erfolgsdruck auf den LASK an. "Wenn wir dort nicht gewinnen, werden die Spiele immer weniger. Und bei Mattersburg muss man annehmen, dass sie mit den zuletzt gezeigten Leistungen auch weiter punkten", sagte Schachner.

Die Hoffnungen auf die sportliche Rettung scheint bei den Athletikern ohnehin zu schwinden. Präsident Peter-Michael Reichel bezifferte die Chance auf den Klassenerhalt in einem "OÖN"-Interview zuletzt mit einem Prozent. Eine Einschätzung, die laut dem seit sieben Partien amtierenden Schachner legitim sei.

"Wir müssen das Spiel in Mattersburg abwarten. Wenn wir wirklich gewinnen, steigen die Chancen natürlich. Ich bin schon ein Optimist, es kann im Fußball viel passieren. Aber ein Sieg ist Voraussetzung", erklärte der Steirer, der im Pappelstadion um den Einsatz des angeschlagenen Klodian Duro (Bluterguss in der Leiste) bangt. Aufgegeben hat Schachner die Hoffnung auf einen Einsatz der rekonvaleszenten Alexander Zickler, Emin Sulimani und Florian Metz.

Mattersburg darf mit weitaus weniger Erfolgsdruck ins Heimspiel gehen. "Für uns ist es der erste von noch einigen Schritten Richtung Klassenerhalt. Wenn vielleicht auch ein wichtiger. Aber im Gegensatz zu den Linzern ist es sicher nicht unsere letzte Chance", sagte Trainer Franz Lederer, der neben den gesperrten Robert Waltner und Patrick Farkas auch weiter auf den nicht voll fitten Ilco Naumoski verzichten muss. Im Gehäuse dürfte hingegen wieder Stammkeeper Thomas Borenitsch beginnen.

Für die im Frühjahr in vier Partien vor heimischer Kulisse noch unbesiegten Burgenländer spricht aufgrund der "relativ angenehmen" (Lederer) Situation in der Tabelle auch die psychologische Komponente. Während der SVM gewinnen kann, muss der LASK siegen. "Im mentalen Bereich ist der Druck enorm", mutmaßte Schachner, der mit seiner Truppe bereits Freitagnachmittag Richtung Süden aufbrach.

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