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Keine Vorentscheidung im Aufstiegskampf © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Das Aufstiegsrennen in der Fußball-Erste-Liga bleibt weiter hochspannend. Die Admira musste sich am Montag vor der Rekordkulisse

Das Aufstiegsrennen in der Fußball-Erste-Liga bleibt weiter hochspannend. Die Admira musste sich am Montag vor der Rekordkulisse von 6.500 Zuschauern in der Südstadt gegen den einzigen verbliebenen Rivalen Altach mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:0) zufriedengeben, konnte den Zwei-Punkte-Vorsprung sechs Runden vor dem Ende damit nicht weiter ausbauen.

Routinier Patrik Jezek brachte die Kühbauer-Elf im Gipfeltreffen mit seinem 13. Saisontor in Führung (53.), die Vorarlberger glichen in der 75. Minute durch Daniel Schütz aus. Nach dem Remis im nur mäßigen Duell zweier Teams, die zuletzt beide verloren hatten, wartet die Admira nun bereits seit fünf Spielen auf einen vollen Erfolg. In dieser Phase konnte man lediglich zwei Zähler holen.

Vor dem Spiel machte Altach nicht zuletzt die dünne Personaldecke Sorgen. Mit Unverdorben, Netzer, Scherrer, Koch und Suppan fehlte ein gesperrtes Quintett. Mit dem 20-jährigen Marc Kühne gab daher ein Amateur sein - solides - Startelf-Debüt für die Gäste, die in der 18. Minute den angeschlagenen Kapitän Guem durch Simma ersetzen mussten.

In der ersten Hälfte kam Altach durch Tomi zur besten Chance: Der Schuss des Spaniers, dessen Vertrag erst am Wochenende um zwei Jahre bis 2013 verlängert worden war, wurde durch Dibon abgefälscht, Goalie Berger klärte mit einer Glanzparade (16.). Aufseiten der verunsichert wirkenden Admira war es indes Schicker, dessen Freistoß dem Gehäuse einmal gefährlich nahe kam (34.).

Altach, das vor dem Seitenwechsel etwas zweikampfstärker, kompakter und zielstrebiger agiert hatte, geriet zu Beginn der zweiten Hälfte sichtlich in Bedrängnis. Erst musste Kobras in Handballtormann-Manier gegen Dibon klären (49.), dann war der Schlussmann aber bei einem herrlich gezirkelten Jezek-Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß von der Strafraumgrenze machtlos (53.).

Altach konnte sich in der Folge aus der Umklammerung der wesentlich bissigeren und schwungvolleren Hausherren nur selten befreien - und kam doch noch zum Ausgleich: Nach einem Konter passte Tomi quasi von der Torauslinie zu Schütz, der den Ball aus Kurzdistanz unhaltbar zum 1:1 unter die Latte knallte (75.). Die Gastgeber wirkten im Finish geschockt, konnten nicht mehr nachsetzen.

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