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Gegen ManU bewies Neuer erneut seine Extraklasse © APA (dpa)

Der FC Schalke 04 und mit ihm viele Fußball-Freunde schwärmen von Manuel Neuer. Der deutsche Vizemeister hat seinen Torhüter

Der FC Schalke 04 und mit ihm viele Fußball-Freunde schwärmen von Manuel Neuer. Der deutsche Vizemeister hat seinen Torhüter noch nicht abgeschrieben. Die "Königsblauen" wollen den 25-Jährigen über das Ende seines bis 2012 laufenden Vertrages hinaus verpflichten. Der Poker um den laut Schalke "weltbesten Torhüter" ist längst eröffnet.

"Es lässt sich nicht daran rütteln, dass wir ein Vertragsverhältnis haben", betonte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt nach der 0:2-Heimniederlage gegen die Engländer. Neuer habe "bewusst bis 2012 unterschrieben. Das ist das Einzige, was zählt." Warum solle man auf die Idee kommen, diesen Spieler gehen zu lassen, meinte der Sportchef nicht zum ersten Mal. Als bisher einziger Verein hat Bayern München offiziell sein Interesse am DFB-Teamkeeper bekundet.

Heldt, der 2001/2002 für Sturm Graz gespielt hatte, erklärte Neuer keineswegs für unverkäuflich. "Ich kenne die Mechanismen des Geschäfts. Es geht darum, authentisch zu bleiben und nicht Dinge zu kommunizieren, die man nicht halten kann. Wenn einer 100 Millionen bietet, können Sie nicht von mir verlangen zu sagen, Neuer ist dennoch unverkäuflich. Aber ich betone immer wieder, dass wir einen Vertrag haben. Alles andere sind Überlegungen von anderen Vereinen und Wünsche anderer Leute."

Im Champions-League-Halbfinale gegen Manchester United habe Neuer, so Heldt, wieder gesehen, welchen Wert er für den Revierclub habe. "Den kann man mit Geld gar nicht beziffern", meinte der Sportvorstand, der versicherte, dass Schalke in dieser Frage am entspanntesten sei. Auf die Frage, ob das auch das Objekt der Begierde so sehe, antwortete Heldt: "Das weiß ich nicht. Auf seine Leistung hatte es bisher auf jeden Fall keinen negativen Einfluss."

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