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Einige prominente Clubs bangejn um die Lizenz © APA (rubra)

Am Freitag fällt in erster Instanz die Entscheidung über die Lizenzen der Saison 2011/12 für die Clubs der zwei

Am Freitag fällt in erster Instanz die Entscheidung über die Lizenzen der Saison 2011/12 für die Clubs der zwei österreichischen Fußball-Profiligen sowie die Aufstiegsanwärter aus den Regionalligen. Den Vereinen werden die Bescheide des Senats 5 im Laufe des Tages zugestellt, am späten Nachmittag wird dann offiziell bekannt gegeben, wer die Spielgenehmigung erhalten hat und wer "nachsitzen" muss.

Vereine ohne Lizenz haben danach zehn Tage Zeit, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, über die dann das Protestkomitee bis spätestens 15. Mai urteilt. Damit ist der Instanzenweg innerhalb der Bundesliga abgeschlossen. Sollten Vereine aber immer noch ohne Lizenz dastehen, bliebe ihnen binnen sieben Tagen nach Zustellung des Protestkomitee-Bescheids noch der Weg vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht, das spätestens am 31. Mai eine endgültige Entscheidung trifft.

Im Vorjahr erhielten Austria Kärnten und der FC Dornbirn keine Spielgenehmigung. Diesmal gelten Erstligisten wie Gratkorn als Wackelkandidaten, in diversen Medien wurde auch über eine mögliche Lizenzverweigerung für die Austria oder Schlusslicht LASK spekuliert.

"Primäres Ziel ist es, die Meisterschaft mit jener Anzahl an Clubs zu beenden, mit der diese begonnen worden ist", stellte Liga-Vorstand Georg Pangl am Mittwoch noch einmal fest. "Dies ist mittlerweile schon seit sehr vielen Jahren auch deshalb der Fall, weil einigen Clubs die Lizenz verweigert werden musste. So bedauerlich dieser Umstand für den betroffenen Club ist, so kann dies im Sinne der Aufrechterhaltung der Qualitätsstandards immer wieder notwendig sein."

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