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Der LASK-Trainer steht vor dem Abstieg © APA (rubra)

LASK-Trainer Walter Schachner ist auch fünf Tage nach dem im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vermutlich vorentscheidenden

LASK-Trainer Walter Schachner ist auch fünf Tage nach dem im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vermutlich vorentscheidenden 1:1 in Mattersburg noch nicht zur Ruhe gekommen. Der Coach des Tabellenschlusslichts kritisierte unter anderem, dass die Öffentlichkeit einen entscheidenden Fehler von Schiedsrichter Thomas Gangl kaum aufgegriffen hatte. "Überall anders wäre das ein riesiges Thema."

Gangl hatte den späten Ausgleich von Patrick Bürger in der 94. Minute anerkannt. Dabei war der Mattersburg-Stürmer klar im Abseits gestanden. Der LASK liegt damit sechs Runden vor Schluss weiter neun Punkte hinter den Burgenländern und hat zudem das klar schlechtere Torverhältnis. "In erster Linie sind wir immer selber Schuld. Auch das Tor gehört uns", betonte Schachner. Seine Ressentiments gegen Gangl vermochte er aber nicht zu verbergen.

"Solche Schiedsrichterleistungen und so krasse Fehlentscheidungen sind eine Katastrophe, weil sie auch Arbeitsplätze kosten können", meinte Schachner, der sieben Jahre in Italien gespielt und ein Jahr als Trainer von 1860 München in Deutschland gearbeitet hatte. Eine Leistung wie jene von Gangl hätte dort mindestens zwei bis drei Monate Zwangspause nach sich gezogen, vermutete er.

"Dass unser Fußball in der Weltrangliste so weit hinten ist, hat nicht nur mit Spielern, Trainern und Vereinen zu tun, da gehören auch die Schiedsrichter dazu", kritisierte Schachner. "Auch wenn es dem LASK nichts mehr bringen wird, hoffe ich, dass dort der Hebel angesetzt wird." Die Linzer empfangen am Samstag (18.30 Uhr) den Tabellenvierten SV Ried zum Oberösterreich-Derby. Als Spielleiter fungiert Gerhard Grobelnik.

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