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Wacker will Nachlegen © APA (Krug)

Dem FC Wacker Innsbruck ist am Freitag vorerst die Lizenz für die kommende Fußball-Bundesliga-Saison verweigert worden. Aus

Dem FC Wacker Innsbruck ist am Freitag vorerst die Lizenz für die kommende Fußball-Bundesliga-Saison verweigert worden. Aus sportlicher Sicht läuft es für die Schützlinge von Coach Walter Kogler allerdings sehr gut. Nach dem 3:2-Erfolg in Salzburg will der Aufsteiger gegen Kapfenberger am Samstag (16.00 Uhr) zum Auftakt der 31. Runde nachlegen und die Chance auf einen Europacup-Platz wahren.

Nach 30 Runden fehlen den auf Rang sechs liegenden Kogler-Schützlingen nur drei Punkte auf den drittplatzierten Rekordmeister Rapid. Die Steirer sind hingegen auf Rang acht wohl einzementiert und haben daher sicherlich auch schon das Halbfinal-Spiel im ÖFB-Cup gegen Austria Lustenau am Dienstag im Hinterkopf. "Wir sind natürlich Favorit. Wenn wir uns weiter nach vorne orientieren wollen, müssen wir gewinnen", ist sich Kogler bewusst.

Es werde allerdings eine ganz andere Partie werden als am Samstag beim 3:2-Sieg auswärts gegen Salzburg. "Da musste Salzburg das Spiel machen, jetzt müssen wir es tun", sagte der Wacker-Trainer, der auf den gesperrten Pichler verzichten muss. "Kapfenberg ist eine Mannschaft, die nichts für das Spiel tut, die immer nur versucht den Rhythmus zu brechen, da müssen wir dagegenhalten", fügte Kogler hinzu.

Laut Georg Harding könnte es auch ein Geduldsspiel werden. "Wichtig ist, dass so lange wie möglich hinten die Null steht, irgendwann macht Kapfenberg einen Fehler. Wir müssen versuchen, mit viel Bewegung Unruhe zu stiften", sagte der Wacker-Abwehrspieler. Das bisher letzte Saisonduell war in Kapfenberg in einer schwachen Partie torlos zu Ende gegangen.

Wacker-Coach Kogler hoffte auch auf zahlreiche Unterstützung vonseiten der Fans. "Es wird an uns liegen, ein gutes Spiel zu machen und die Zuschauer ins Stadion zu locken. Die Zuschauer sollen aber auch ein Zeichen setzen, dass sie Spitzenfußball in Tirol haben wollen", äußerte sich Kogler nach Bekanntwerden der vorerst verweigerten Lizenz für die nächste Saison.

Die Steirer haben die Spielgenehmigung demgegenüber in erster Instanz ohne Auflagen erhalten und können daher auch diesbezüglich gelassen ins Spiel gehen. "Das Cup-Halbfinale ist sicher ein sehr bedeutungsvolles Spiel für unseren Verein. Wir werden aber schon auch versuchen, eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen", sagte KSV-Trainer Werner Gregoritsch. Der eine oder andere angeschlagene Spieler werde jedenfalls eine Pause erhalten, um kein Risiko für die Dienstag-Partie im Franz-Fekete-Stadion einzugehen.

Eines ist aber klar. "Wir nehmen das Spiel schon sehr ernst und wollen ein gutes Bild abgeben", meinte Gregoritsch. Die 0:5-Heimschlappe gegen Sturm Graz ist abgehakt. "Die Niederlage war sehr schwer zu verdauen, jetzt müssen wir schauen, uns zu rehabilitieren, um dann mit Selbstvertrauen ins Dienstag-Spiel gehen zu können", sagte Boris Hüttenbrenner im Namen der Mannschaft. Wie man in Innsbruck gewinnt, wissen die "Falken" genau. Am 4. Dezember 2010 hatten sich die Steirer am Tivoli mit 3:1 durchgesetzt.

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