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Das Jubeln könnte der Admira schon bald vergehen © APA (Pessenlehner)

Mit völligem Unverständnis reagierte die Admira auf die drohende verweigerte Spielgenehmigung. In einer

Mit völligem Unverständnis reagierte die Admira auf die drohende verweigerte Spielgenehmigung. In einer meisterschaftsentscheidenden Phase müsse man laut Aussendung "eine mehr als fragwürdige und sehr bedenkliche Entscheidung des Senat 5 hinnehmen". Trotz keinerlei inhaltlicher und wirtschaftlicher Beanstandungen werde der Admira in erster Instanz die Lizenz für die kommende Spielsaison verwehrt.

Als Begründung vonseiten der Liga wird laut Verein eine angebliche "nicht im angeforderten Sinn entsprechende" Prüferbestätigung des unabhängigen Wirtschaftsprüfers angeführt, da in einem Absatz des Prüfberichts von "auskunftsgemäß" und "laut Angaben der Vereinsleitung" gesprochen wird. Sowohl der Verein als auch der unabhängige Wirtschaftsprüfer, der alle geforderten Punkte positiv bestätigt hat, sehen diese Entscheidung "als Willkür und Affront" gegen die Admira an.

"Es handelt sich dabei lediglich um eine falsche Interpretation bzw. um ein Missverständnis über ein im Prüferjargon übliches Fachvokabular durch den Senat 5", meint der unabhängige Wirtschaftsprüfer Dessulemoustier laut Admira-Angaben. Der Lizenzantrag werde nun neuerlich eingereicht werden, lediglich die beiden Wörter "auskunftsgemäß" und "lt. Angaben der Vereinsleitung" würden gestrichen werden.

Der Erste Liga-Spitzenreiter sieht sich von der Liga verfolgt. "Diese Entscheidung reiht sich nahtlos an die Anfeindungen und Untergriffe der letzten Zeit gegen Admira", hieß es. Und weiter: "Auch diese Querschüsse und schwere Schädigung der Admira in der entscheidenden sportlichen Phase werden Admira nicht daran hindern, alles zu unternehmen, um nächstes Jahr in der tipp3-Bundesliga präsent zu sein."

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