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Schönfelder lässt sich die Laune nicht verderben © APA (Archiv/EXPA)

Wenn demnächst der ÖSV seine Alpin-Kader für die nächste Saison bekannt gibt, wird ein prominenter Name fehlen. Der seit drei

Wenn demnächst der ÖSV seine Alpin-Kader für die nächste Saison bekannt gibt, wird ein prominenter Name fehlen. Der seit drei Jahren um das Comeback kämpfende Slalom-Spezialist Rainer Schönfelder hat die Kaderzugehörigkeit verloren. Das hat auch ÖSV-Herrenchef Matthias Berthold nun bestätigt. Schönfelder macht aber weiter und kann sich bei Zeitläufen im Herbst wieder für das Team qualifizieren.

"Bis Jänner waren gute Fortschritte erkennbar, dann kam nicht mehr viel. Rainer muss das jetzt als Chance sehen", begründete Berthold das Out für den Slalom-Spezialisten aus Kärnten und bestätigte: "Wenn er die Quali schafft, ist er wieder mit dabei." Schönfelder, Slalom-Weltcupsieger von 2004 und Gewinner von je zwei Olympia- und WM-Medaillen war in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen beeinträchtigt gewesen und hatte sogar zwei Saisonen vorzeitig beenden müssen.

"Begeistert bin ich natürlich nicht", äußerte sich Schönfelder. Er habe mit Berthold eine prinzipiell gute Gesprächsbasis, so der in Wien lebende Kärntner. Dass er geradewegs aus dem Nationalkader fliege, obwohl im Slalom-Team nicht gerade ein Überangebot herrsche, sei aber etwas "seltsam", ließ sich der 33-Jährige doch auch zu ein wenig Kritik hinreißen.

Trost findet "Schöni" darin, dass er nun einen Malediven-Urlaub vor sich hat und ihn die Londoner Roehampton Universität als Probanden einer Untersuchung über mentale Stärke in schwierigen Verletzungs-Situationen (Constructive Energy of Injury) ausgewählt hat.

"Ich habe jetzt drei Saisonen lang Schweiß, Blut, Tränen und Geld investiert, um mein Comeback zu schaffen. Ich habe die erste Phase seit drei Jahren, wo ich ohne gesundheitliche Einschränkungen trainieren kann. An meinem Plan ändert auch die Entfernung aus dem Kader nichts", erklärte Schönfelder.

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