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Dank Falcao ist Porto so gut wie aufgestiegen © APA (epa)

Die Fußball-Europa-League steuert aufs portugiesische "Classico"-Finale am 18. Mai in Dublin zu. Der FC Porto steht nach einem

Die Fußball-Europa-League steuert aufs portugiesische "Classico"-Finale am 18. Mai in Dublin zu. Der FC Porto steht nach einem 5:1 gegen Villarreal bereits so gut wie fix im Endspiel, und Portos Erzrivale und Rekordchampion Benfica Lissabon reist mit einem 2:1-Vorsprung zum Halbfinal-Rückspiel am Donnerstag nach Braga (21.05 Uhr).

Außenseiter Braga setzt aber auf seine stabile Defensive und die traditionelle Stärke im Quarry-Stadion. Der ehemalige Arbeitgeber von Roland Linz hat sieben von bisher acht Heimpartien in der laufenden Europacup-Saison ohne Gegentor überstanden und u.a. Englands Rekordmeister Liverpool aus dem Bewerb geworfen.

Der von Porto bereits entthronte Meister Benfica will eine frustrierende Saison halbwegs retten. Trainer Jorge Jesus würde aber auch Benficas erstes Europacup-Finale seit 1990 in Wien nicht rundum glücklich machen. "Wir wollten unbedingt wieder Meister werden", stellte Jesus klar.

Der FC Porto hat im Rückspiel in Spanien vor allem dank des Viererpacks von Super-Stürmer Radamel Falcao einen sehr deutlichen Vorsprung zu verwalten. In der Europacup-Geschichte ist es erst viermal gelungen, einen Viertorerückstand im zweiten Match noch aufzuholen. Zuletzt hatte dieses Wunder Real Madrid im UEFA-Cup 1985/86 gegen Borussia Mönchengladbach (4:0-Heimsieg nach 1:5) vollbracht.

Dagegen spricht aber auch die Tatsache, dass Porto sämtliche sieben Auswärtsspiele in dieser Europa-League-Saison gewonnen hat. Darunter war auch ein 3:1-Sieg gegen Rapid im Wiener Schneetreiben. Dreifacher Torschütze war damals Falcao, der mittlerweile bei 15 Treffern im laufenden Bewerb hält. Damit hat der Kolumbianer den bisherigen Rekord des Deutschen Jürgen Klinsmann (damals noch im UEFA-Cup) eingestellt.

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