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ManUnited-Trainer Ferguson muss um Titel bangen © APA (epa)

Der Kampf um die englische Fußball-Meisterschaft steht in der drittletzten Runde ein möglicherweise vorentscheidendes Duell

Der Kampf um die englische Fußball-Meisterschaft steht in der drittletzten Runde ein möglicherweise vorentscheidendes Duell bevor. Im Old-Trafford-Stadion empfängt am Sonntag Tabellenführer Manchester United den Verfolger und Titelverteidiger Chelsea. Die Londoner könnten mit einem Sieg aufgrund der besseren Tordifferenz an den "Red Devils" vorbeiziehen.

Trainer Alex Ferguson schaffte zwar mit ManUnited am Mittwoch gegen Schalke souverän den Einzug ins Champions-League-Finale, in der Meisterschaft gab es zuletzt aber enttäuschende Resultate. Außerdem siegte Chelsea vor einem Jahr in einer ähnlichen Saisonphase auswärts gegen United mit 2:1 und schaffte damit den wohl entscheidenden Schritt zum Titel. Ein ähnliches Husarenstück der Londoner will Ferguson auf dem Weg zur 19. Meisterschaft, die United zum alleinigen englischen Rekordmeister machen würde, unter allen Umständen verhindern. "Letztes Jahr hatten wir eine emotionale Müdigkeit. Dieses Mal sind wir frisch", beteuerte der Schotte.

Im Gegensatz zum Schalke-Match wird der Coach wieder seine A-Auswahl mit Wayne Rooney, Ryan Giggs oder Rio Ferdinand aufbieten. Außerdem spricht der Heimvorteil klar für Manchester United, wurden doch in diesem Spieljahr in der Premier League vor eigenem Publikum erst zwei Punkte abgegeben. Angesichts der weiteren Auslosung - im Saisonfinish warten das Auswärtsspiel gegen die Blackburn Rovers und das Heimmatch gegen Blackpool - könnte United wohl schon bei einem Unentschieden den Meistersekt einkühlen.

Mit einem Sieg aber wäre Chelsea plötzlich der erste Anwärter auf den Titel, obwohl die Londoner noch vor wenigen Wochen völlig abgeschlagen waren. Im März lagen die damals fünftplatzierten "Blues" 15 Punkte hinter Manchester United, mit einem 2:1-Heimsieg über den Tabellenführer wurde dann aber eine imposante Aufholjagd gestartet.

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