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Wacker-Trainer Kogler bleibt optimistisch © APA (Parigger)

Wacker Innsbruck hat den Vorstoß in die vorderen Ränge der Fußball-Bundesliga nicht aufgegeben. Vor dem Auswärtsspiel gegen

Wacker Innsbruck hat den Vorstoß in die vorderen Ränge der Fußball-Bundesliga nicht aufgegeben. Vor dem Auswärtsspiel gegen den in punkto Klassenerhalt wohl geretteten SV Mattersburg am Samstag (18.30 Uhr) liegt der Tabellensechste aus Tirol vier Zähler hinter dem Dritten Salzburg. Die Burgenländer peilen ihrerseits den ersten Punktgewinn in dieser Saison gegen den Aufsteiger an.

"Wenn die anderen Vereine für uns mitspielen, können wir mit einem Sieg wieder Kontakt zur Spitze halten", gab Wacker-Trainer Walter Kogler die Marschrichtung für die Partie im Pappelstadion vor. Vor der englischen Woche mit weiteren Spielen gegen die SV Ried am Mittwoch (h) und gegen die strauchelnde Wiener Austria am kommenden Samstag (a) haben die Innsbrucker einen Europacup-Startplatz weiter im Auge.

Die Zuversicht, mit welcher der Aufsteiger die Fahrt gen Osten antrat, ist aufgrund der bisherigen Saisonspiele berechtigt. Neben den drei Saisonerfolgen gegen den SVM hat Wacker im Frühjahr auch alle sechs Runden in der Ferne nicht verloren. Demgegenüber steht, dass Mattersburg im neuen Jahr vor heimischer Kulisse noch ungeschlagen (1-4-0) ist. "Wir haben heuer auch schon Gegner wie Rapid gefordert. Dementsprechend können wir zuversichtlich sein", hoffte SVM-Coach Franz Lederer, dass die Serie des Gegners ein Ende findet.

Während Wacker auch laut Lederer "noch immer leise Hoffnungen hat, Großes zu erreichen", sind die Burgenländer bei fünf ausstehenden Runden und acht Punkten Vorsprung auf Schlusslicht LASK mit Blick auf den Klassenerhalt bereits kurz vor dem Ziel. "Wir haben es noch nicht geschafft, wollen jede Partie Gas geben. So lange rechnerisch noch alles möglich ist, geben wir nicht auf", sagte Lederer. Da die Linzer bei der Austria antreten müssen, könnte die Tabellensituation schon nach dieser Runde noch klarer für Mattersburg sprechen.

Die Innsbrucker jedenfalls sehen den Vorletzten psychologisch im Vorteil. "Die Aufgabe wird wahrscheinlich schwerer, weil Mattersburg nach dem geschafften Klassenerhalt befreit aufspielen kann", mutmaßte Kogler, der erneut auf Torhüter Pascal Grünwald verzichten muss. Dem Kapitän macht eine Bauchmuskelzerrung zu schaffen. Auch Georg Harding (Oberschenkelzerrung) steht nicht zur Verfügung.

Bei den Mattersburgern steht Torhüter Thomas Borenitsch vor seinem 150. Meisterschaftsspiel. Ansonsten stellt sich für Lederer die Qual der Wahl: Auch Kapitän Michael Mörz steht nach seiner verletzungsbedingten Pause in Graz wieder zur Verfügung.

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