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Patrick Bürger traf zum zwischenzeitlichen 2:0 © APA (Archiv/Pessenlehner)

Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstag seine wohl letzten Europacup-Chancen verspielt. Die vorerst lizenzlosen Tiroler unterlagen

Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstag seine wohl letzten Europacup-Chancen verspielt. Die vorerst lizenzlosen Tiroler unterlagen dem SV Mattersburg auswärts mit 1:2 (0:0) und kassierten damit die erste Auswärtsniederlage im Frühjahr im siebenten Spiel. Die Burgenländer vergrößerten den Vorsprung auf das Schlusslicht LASK vier Runden vor Schluss auf elf Punkte.

Ronald Spuller (48.) und Patrick Bürger (54.) sorgten dafür, dass der Vorletzte auch im sechsten Frühjahrsheimspiel ungeschlagen blieb. Die Innsbrucker, die aus den beiden Partien gegen die Nachzügler Kapfenberg (1:1) und Mattersburg nur einen Punkt geholt haben und für die Carlos Merino (74.) traf, sind nach wie vor einen Punkt vor Wiener Neustadt Sechster. Auf den Tabellendritten Salzburg fehlen vier Runden vor Schluss jetzt schon sieben Zähler.

Die Innsbrucker hatten im Pappelstadion den etwas besseren Start, ein Links-Schuss (6.) landete aber genauso wie ein Flugkopfball (20.) von Solospitze Burgic neben dem Mattersburger Tor. Mit Fortdauer der ersten Hälfte übernahmen immer mehr die Hausherren das Kommando, hatten mehr vom Spiel und waren auch dem 1:0 deutlich näher.

Wacker-Goalie Planer, der diesmal den angeschlagenen Grünwald vertrat, ließ sich aber von einem Naumoski-Freistoß nicht überraschen (28.) und Dakovic konnte gerade noch Gartner am Abschluss hindern, der vom uneigennützigen Spuller bedient worden war (44.). Coach Franz Lederer hatte schon in der 34. Minute wechseln müssen, da Ilsanker bei einem Zusammenstoß mit Hauser in der 17. Minute ein Cut erlitt und etwas mehr als eine Viertelstunde später w.o. geben musste.

Nach dem Seitenwechsel startete die Lederer-Truppe fulminant. Nach einem tollen Laufpass von Farkas schoss der starke Spuller überlegt ins lange Eck ein (48.). Sechs Minuten später erhöhte Bürger dank einer schwachen Innsbruck-Abwehr auf 2:0. Nach einem weiten Ausschuss von Borenitsch, der sein 150. Bundesligaspiel bestritt, setzte sich der Mattersburg-Stürmer ohne Mühe gegen Dakovic und Bea durch und sein Abschluss passte genau (54.).

In der Folge waren sich die Burgenländer aber ihrer Sache etwas zu sicher und die Innsbrucker kamen noch einmal zurück ins Spiel. Ein Freistoß von Merino wurde von der SVM-Mauer unhaltbar für Borenitsch abgefälscht (74.). In der packenden Schlussphase ging es hin und her, die Gastgeber brachten den Sieg aber über die Runden.

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