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Salzburg liegt drei Punkte hinter Sturm © A(A (Krug)

Das Erreichen der Champions League ist seit Montag bei Red Bull Salzburg offiziell nicht mehr Hauptziel Nummer eins. Dennoch

Das Erreichen der Champions League ist seit Montag bei Red Bull Salzburg offiziell nicht mehr Hauptziel Nummer eins. Dennoch wollen die Salzburger alles daran setzen, um im Rennen um den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga zu bleiben. Dafür notwendig ist am Dienstagabend zum Auftakt der 32. Runde ein Heimsieg gegen den Kapfenberger SV.

Der in seinem Amt bestätigte Cheftrainer Ricardo Moniz hofft, dass sein Team an die Leistung vom 4:0-Heimsieg am Samstag gegen Wiener Neustadt anknüpft. "Wir wollen die Linie vom Wiener-Neustadt-Spiel durchziehen", sagte Moniz. "Da haben wir mit der jüngsten Mannschaft der Red-Bull-Ära gespielt. Das sind Zeichen, dass wir in die richtige Richtung gehen", merkte Heinz Hochhauser, seit Montag offiziell wieder Sportdirektor der Bullen, an.

Moniz sieht durch das öffentliche Bekenntnis zur sportlichen Führung keine Veränderung für die Mannschaft. "Die Spieler waren jeden Tag voll fokussiert. Die Trainerfrage war kein Thema. Wir wollen gegen Kapfenberg die Leistung abrufen, die wir für einen Sieg brauchen. Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden", meinte der Niederländer, dessen Team drei Punkte hinter Tabellenführer Sturm Graz auf Rang drei liegt.

Die Kapfenberger haben in Salzburg bereits zweimal für Überraschungen gesorgt, nach einem 5:2 in der Saison 2008/09 folgte im vergangenen Herbst ein 2:0. Damit zählt Kapfenberg mit Austria, Pasching und Rapid zu jenen vier Teams, die in der Red-Bull-Ära bereits zweimal in Salzburg gewonnen haben.

Kapfenbergs Top-Torschütze Deni Alar fehlt in Salzburg verletzt. Für den 21-Jährigen liegen zahlreiche Anfragen vor, auch aus dem Ausland. Gregoritsch glaubt aber, dass Alar seinen laufenden Vertrag bis 2012 erfüllen wird. "Ich plane mit ihm, nehme es aber so, wie es kommt."

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