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Der LASK dreht seine Bundesliga-Abschiedsrunden © APA (Archiv/Rubra)

Bei Wiener Neustadt und dem LASK liegt vor dem Fußball-Bundesliga-Duell am Mittwochabend der Fokus bereits auf der kommenden

Bei Wiener Neustadt und dem LASK liegt vor dem Fußball-Bundesliga-Duell am Mittwochabend der Fokus bereits auf der kommenden Saison. Die Niederösterreicher haben vier Spiele vor Schluss acht Punkte Rückstand auf einen Europacup-Platz, beim LASK ist die Sache im Abstiegskampf vor der 33. Runde noch deutlich aussichtsloser.

Dennoch gibt es auch noch sportliche Ziele. Für Wiener Neustadt war am Samstag beim 0:4 in Salzburg nichts zu holen. Nun darf das beste Heimteam der Liga wieder im eigenen Stadion spielen. Und noch dazu gegen den LASK, gegen den man die jüngsten drei Heimpartien 4:1, 4:0 und 5:0 gewonnen hat. "Wir wollen das beste Heimteam der Liga bleiben, das wäre wirklich sehr schön", meinte Trainer Peter Schöttel, der im Saisonfinale verstärkt auf jene Spieler setzen wird, die auch kommende Saison beim Club spielen werden. "Ich werde den einen oder anderen Spieler einbauen."

Deshalb wird es auch eine Rotation im Tor geben, Saso Fornezzi (neuer Club noch unbekannt) wird seine Position als Nummer eins räumen. Höchst ungewiss ist, ob Schöttel selbst in Wiener Neustadt bleiben wird. Schöttel, der am Mittwoch sein 50. Bundesliga-Match als Cheftrainer bestreitet, scheint bei Rapid nach wie vor Trainerkandidat Nummer eins zu sein. Der langjährige Rapidler gibt sich jedoch sehr defensiv: "Ich mache die Saison bei Wiener Neustadt fertig. Und die nächste Saison mache ich auch, höchstens es passiert etwas Außergewöhnliches."

Der LASK ist nur noch mathematisch vor dem Abstieg zu retten. Bei nur einem Sieg in den jüngsten 21 Ligaspielen sind elf Punkte Rückstand vier Runden vor Schluss nach menschlichem Ermessen nicht mehr aufzuholen. Trainer Walter Schachner erwartet aufgrund der Ausgangslage ein offenes, interessantes Match. "In Wahrheit geht es um nichts mehr. Es gibt für beide Teams keinen Druck, deshalb könnte es ein gutes Spiel werden. Wir wollen uns gut präsentieren", sagte Schachner.

Weit interessanter im Lager der Linzer ist derzeit aber das Match um die Bundesliga-Lizenz. "Wir gehen davon aus, dass wir die Lizenz kriegen. Und so planen wir", meinte Schachner, der seinen bis 2012 laufenden Vertrag in Linz auch in der zweithöchsten Spielklasse erfüllen will. LASK-Präsident Peter Michael Reichel ist ebenfalls zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass wir die Lizenz bekommen."

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