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Innsbruck gegen Ried war hart umkämpft © APA (Parigger)

Der FC Wacker Innsbruck und die SV Ried haben sich am Mittwoch in der 33. Runde der Fußball-Bundesliga 1:1 (0:1) getrennt. Die

Der FC Wacker Innsbruck und die SV Ried haben sich am Mittwoch in der 33. Runde der Fußball-Bundesliga 1:1 (0:1) getrennt. Die Gastgeber sind damit weiter Sechster, der Cupfinalist aus Oberösterreich verlor durch das bereits sechste Remis in den jüngsten sieben Spielen den Anschluss an das Toptrio. Die Rieder liegen nun schon vier Punkte hinter dem dritten Platz, den die Wiener Austria einnimmt.

Die Gäste waren am Tivoli durch Jan Marc Riegler (32.) in Führung gegangen, den Tirolern gelang durch Marco Köfler in der Nachspielzeit (91.) aber noch der verdiente Ausgleich. In der hitzigen Schlussphase gab es in Person der Innsbrucker Marcel Schreter (78./Rot) und Harald Pichler (80./Gelb-Rot) sowie des Rieders Thomas Schrammel (83./Gelb-Rot) binnen fünf Minuten gleich drei Platzverweise.

Die erstmals seit dem Sommer mit zwei Sturmspitzen (4-4-2) angetretenen Innsbrucker kamen vor 7.800 Zuschauern nach einer Viertelstunde durch Perstaller, dessen Schuss allerdings abgeblockt wurde, zur ersten nennenswerten Chance. Danach waren zunächst die Rieder das gefährlichere Team. Weitschüsse von Lexa (18.) und Carril (24.) verfehlten das Ziel nur knapp. Wenig später parierte Planer einen Kopfball von Ried-Kapitän Glasner nach einem Eckball bravourös.

Dann übernahmen aber die Innsbrucker, die bereits in der neunten Minute den am Oberschenkel verletzten Spielmacher Merino vorgeben mussten, die Initiative. Mehr als ein Schreter-Schuss (27.) und ein Kopfball von Bammer (28.), den Gebauer sehenswert zur Ecke abwehrte, schaute dabei aber nicht heraus.

Auf der Gegenseite ermöglichte ein Schnitzer von Planer und die schlecht postierte Wacker-Hintermannschaft den Riedern den Führungstreffer. Riegler war im Getümmel nach einem Eckball von Mader als Letzter am Ball. Kurz darauf waren die Tiroler bei einem Halbvolleyschuss von Schreter knapp am Ausgleich dran. Der Versuch des Offensivspielers ging nur wenige Zentimeter am Kreuzeck vorbei. Weitere Höhepunkt blieben bis zur Pause aus.

Gleich nach Wiederbeginn erhöhten die Tiroler die Schlagzahl, fehlende Präzision verhinderte aber vorerst Zählbares. In der 64. Minute klärte Nacho nach einem Fehler von Gebauer, der eine Freistoßflanke verfehlte, bei einem Schuss von Sturmspitze Burgic knapp vor der Linie. Die Oberösterreicher beschränkten sich nur mehr auf Konterstöße.

Bei den Innsbruckern schien die Luft nach 75 Minuten draußen zu sein. Zu allem Überfluss sah dann auch noch Schreter nach einer angeblichen Tätlichkeit Rot und wenig später Pichler wegen eines Fouls die Gelb-Rote Karte. Kurz darauf musste aber auch der Rieder Schrammel mit Gelb-Rot vom Platz.

Die Ausgleichsbemühungen der Tiroler wurden in der Nachspielzeit aber doch noch belohnt. Der eingewechselte Köfler traf bei seinem Bundesligadebüt mit einem Distanzschuss zum 1:1. In der 34. Runde trifft Innsbruck am Samstag auswärts auf die Austria, Ried empfängt Tabellennachbar Rapid.

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