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Der BVB darf sich feiern lassen © APA (Archiv/dpa)

Mit der technisch aufwendigsten Übertragung der Bundesliga-Geschichte setzt die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Titelfeier des

Mit der technisch aufwendigsten Übertragung der Bundesliga-Geschichte setzt die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Titelfeier des deutschen Meisters Borussia Dortmund ins Bild. Mehr als 40 Kameras werden am Samstag beim Spiel des BVB gegen Eintracht Frankfurt und der anschließenden Meisterschalenübergabe im Einsatz sein. Die Saisonkrönung der "Gelb-Schwarzen" wird in 196 Ländern live übertragen.

"Mit diesem hohen Produktionsaufwand setzen wir neue Maßstäbe. Vor allem die erstmalige Ausstrahlung der Meisterehrung in 3D ist ein Highlight", sagte DFL-Geschäftsführer Tom Bender. Neben den Kameras für die 2D-Übertragung sorgen zusätzliche zehn für die Ausstrahlung des Spiels in 3D. Für die Produktion werden insgesamt rund sechs Kilometer Kabel verlegt.

Die Übergabe der Meisterschale durch Ligapräsident Reinhard Rauball erfolgt im Anschluss an die Begegnung auf einer Bühne auf dem Spielfeld. Mannschaft und Betreuer der Borussia erhalten versilberte Meisterschaftsmedaillen in neuem Design.

Die Schale wird Torhüter und Vizekapitän Roman Weidenfeller entgegennehmen. "Es gibt keine anderslautenden Planungen", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp dem Fachmagazin "kicker" (Donnerstag). Damit haben die Spekulationen ein Ende, ob der eigentliche BVB-Kapitän, Sebastian Kehl, die Schale als Erster in die Höhe recken darf. Doch weil Kehl in dieser Saison verletzungsbedingt nur sechsmal zum Einsatz kam und auch zum Abschluss gegen Frankfurt nicht spielen kann, wird Weidenfeller als dessen Stellvertreter nun die große Ehre zu Teil.

Rechtzeitig zum Saisonfinale soll Shinji Kagawa erstmals seit seinem Mittelfußbruch vom Jänner wieder zum BVB-Kader gehören. Der Japaner kann sogar auf einen Kurzeinsatz hoffen.

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