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Kapfenberg gegen Wr. Neustadt um die Ehre © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Der Klassenerhalt ist auf der einen Seite längst gesichert, auf der anderen ist Platz sechs wohl das Höchste der Gefühle. Im

Der Klassenerhalt ist auf der einen Seite längst gesichert, auf der anderen ist Platz sechs wohl das Höchste der Gefühle. Im Duell des Kapfenberger SV mit dem SC Wr. Neustadt geht es am Samstag (16.00 Uhr) in der Fußball-Bundesliga vor allem um die Chance, sich selbst zu präsentieren.

Die Kapfenberger haben akute Personalsorgen, wollen dennoch ihre Bestleistung von 36 Punkten in der höchsten Spielklasse in der Saison 2008/09 übertreffen. Drei Partien vor Schluss hält das Team von Werner Gregoritsch bei 35 Zählern. "Wir wollen diesen Rekord unbedingt brechen. Ich bin mir sicher, dass das in drei Runden möglich ist", erklärte Gregoritsch.

Der KSV-Coach muss gegen Wr. Neustadt aber mehr als ein halbes Dutzend Spieler vorgeben - darunter neben Mittelfeldmann Boris Hüttenbrenner auch weiterhin Topstürmer Deni Alar (14 Saisontore), der an einer Muskelverletzung laboriert. "Unser Kader ist nicht sehr groß. Daher ist es umso bemerkenswerter, was die Mannschaft trotzdem geleistet hat", meinte Gregoritsch. "Wir wollen einen guten Abgang der Saison und auch dieses Spiel gewinnen."

Wr. Neustadts Coach Peter Schöttel dürfte am Montag als Rapid-Trainer präsentiert werden, spürt bei seinen Spielern aber weiterhin ausreichend Motivation. "Es geht um Punkte und Prämien. Und als Verantwortlicher ist es mir auch lieber, Sechster als Siebenter zu werden", erklärte der Ex-Teamspieler. Derzeit liegt sein Team einen Punkt hinter Wacker Innsbruck auf Rang sieben. Die vergangenen vier Auswärtsspiele haben die Niederösterreicher allesamt verloren.

Gegen den LASK (0:0) waren die Wr. Neustädter zuletzt ohne einige Stammkräfte ausgekommen. Grund dafür waren mit Ausnahme von Torhüter Saso Fornezzi nicht deren Zukunft bei anderen Vereinen, sondern gesundheitliche Probleme, betonte Schöttel. Guido Burgstaller dürfte wegen Adduktorenproblemen weiterhin ausfallen, dafür steht Hannes Aigner wieder im Kader.

Zu seiner persönlichen Zukunft freut sich Schöttel auf Klarheit durch die von Rapid angekündigte Präsentation der neuen sportlichen Führung. "Klarheit ist immer wichtig - für Rapid, für Wr. Neustadt und auch für mich", sagte der 44-Jährige, der 2006 als Sportdirektor von den Hütteldorfern geschieden war.

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