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Neustadt ist nach dem Sieg Rapid auf den Fersen © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Der SC Wiener Neustadt hat sich zum Auftakt der 34. Fußball-Bundesliga-Runde auf den sechsten Platz verbessert. Die

Der SC Wiener Neustadt hat sich zum Auftakt der 34. Fußball-Bundesliga-Runde auf den sechsten Platz verbessert. Die Niederösterreicher gewannen in einer ziemlich ausgeglichenen Partie auswärts gegen den Kapfenberger SV mit 1:0 (0:0) und zogen damit in der Tabelle vorerst am FC Wacker Innsbruck vorbei, der in der Folge auswärts auf die Austria traf.

Die Truppe von Coach Peter Schöttel beendete damit ihre Auswärtsmisere, war nach vier Niederlagen hintereinander wieder einmal in der Fremde erfolgreich. Den entscheidenden Treffer erzielte Thomas Helly in der 74. Minute. Für den 20-jährigen "Joker" war es der erste Bundesligatreffer, für seine Elf das erste Tor nach zwei Spielen (dem 0:4 gegen Salzburg und dem 0:0 zuletzt gegen den LASK). Die Wiener-Neustadt-Kicker machten damit auch ihrem Trainer Peter Schöttel ein Geschenk, der am Montag als Rapid-Trainer für die nächste Saison präsentiert werden dürfte.

Die stark ersatzgeschwächten Steirer, denen vor allem der verletzte Stürmer Deni Alar stark abging, verabsäumten es damit, vorzeitig einen neuen Vereins-Punkterekord in der Bundesliga zu fixieren. 2008/09 hatten es die Kapfenberger auf 36 Punkte gebracht, in der laufenden Saison halten die Schützlinge von Coach Werner Gregoritsch zwei Runden vor Schluss weiterhin bei 35 Zählern.

In einer schwächeren Partie hatten die Steirer leichte spielerische Vorteile, konnten diese aber nicht in Tore ummünzen. Ein Elsneg-Volley-Abschluss verfehlte klar das Tor (30.), zudem deutete Erkinger seine Schussqualitäten an. Ein Freistoß des Mittelfeldspielers wurde von Poyraz zur Ecke abgewehrt, gleich darauf ging ein Gewaltschuss aus fast 30 Metern nur um Zentimeter drüber (jeweils 42.). Nach dem Seitenwechsel landete ein Tieber-Schuss im Außennetz (48.) und verfehlte ein Mavric-Direktfreistoß knapp das Ziel (62.).

Die Gäste blieben in der ersten Hälfte ohne Großchance, sorgten nach der Pause bei starkem Regen aber für die Entscheidung. Nach Vorlage des starken Thonhofer schlief Fukal und der erst wenige Minuten zuvor eingewechselte Helly traf mit links aus 14 Metern genau ins Eck. Bereits zuvor hatte der diesmal wieder aufgebotene Aigner die Chance auf die Führung ausgelassen: der Stürmer brachte den Ball nach einer Ramsebner-Kopfballvorlage leicht bedrängt aus kürzester Distanz nicht im Tor unter (59.).

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