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Leovac bereitete das Tor mustergültig vor © APA (Oczeret)

Die Wiener Austria darf den Traum vom Meistertitel in der Jubiläumssaison weiterträumen. Die Violetten setzten sich im

Die Wiener Austria darf den Traum vom Meistertitel in der Jubiläumssaison weiterträumen. Die Violetten setzten sich im vorletzten Heimspiel der Saison gegen Wacker Innsbruck mit 1:0 (0:0) durch und liegen bei zwei ausstehenden Runden weiter zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter Sturm Graz. Zumindest bis Sonntag ließ der nun zweitplatzierte Vizemeister Titelverteidiger Salzburg hinter sich.

Tomas Jun erzielte vor 9.620 Zuschauern in der Generali Arena in der 53. Minute den entscheidenden Treffer für die Elf von Karl Daxbacher. Der Tscheche stand nach einem Stanglpass von Marin Leovac goldrichtig. Wacker reklamierte zuvor erfolglos eine Abseitsstellung von Julian Baumgartlinger, der den Ball für Leovac passieren ließ. Für die Austria geht es nun am kommenden Sonntag im großen Wiener Derby auswärts gegen den kriselnden Erzrivalen Rapid weiter.

Der Auftritt der Austria gegen den nun auf Platz sieben abgerutschten Aufsteiger glich vielen vor heimischer Kulisse in dieser Saison. Ohne die gesperrten Zlatko Junuzovic und Nacer Barazite erarbeiteten sich die in der Heimarena in dieser Saison glücklosen Hausherren eine klare Feldüberlegenheit, 20 Meter vor dem von Wackers drittem Torhüter Fabian Schumacher gehüteten Gehäuse fehlte aber die nötige Durchschlagskraft.

Die vom Spanier Inaki Bea dirigierte, verstärkte Abwehr der Innsbrucker stand sicher, Chancen ergaben sich für die Austria nur aus Standardsituationen. Kopfbälle von Georg Margreitter (19.) und Peter Hlinka (39.) waren zu unplatziert, ein abgefälschter Freistoß von Michael Liendl bereitete Schumacher Probleme (28.).

Offensiv war von den im Herbst in Favoriten 3:0 siegreich gewesenen Tirolern, die neben den gesperrten Marcel Schreter und Harald Pichler sechs verletzte Stammkräfte vorgeben mussten, wenig zu sehen. Als kurz vor der Pause Jun einmal durch schien, schoss der Austria-Stürmer zu unplatziert.

Nach Seitenwechsel kam die Austria dank Juns viertem Saisontor zur schnellen Führung. Mit dem 1:0 im Rücken zog sich die violette Elf weit zurück. Routinier Szabolcs Safar musste in seinem 300. Liga-Einsatz gegen Andreas Bammer (57.) retten. Das nun vier Spiele sieglose Team von Walter Kogler war jedoch zu ungefährlich, um die auf den Konterschlag wartenden Wiener ernsthaft zu gefährden. Ein Volley von Marco Köfler in der 90. Minute zog am Tor vorbei.

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