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Kritik an dem österreichsichen Mainz-Legionär © APA (Archiv/Pfarrhofer)

In den Jubel über eine sensationelle Saison, die für den deutschen Fußball-Bundesligisten Mainz 05 am Samstag mit Platz fünf

In den Jubel über eine sensationelle Saison, die für den deutschen Fußball-Bundesligisten Mainz 05 am Samstag mit Platz fünf und einem Europa-League-Ticket endete, haben sich auch leise Misstöne gemischt. Ziel der Kritik von Trainer Thomas Tuchel war ÖFB-Teamspieler und Leistungsträger Christian Fuchs, der am Freitag einen Abschied aus Mainz nicht ausgeschlossen hatte.

"Inhalt und Zeitpunkt des Interviews waren völlig deplatziert. Das haben wir ihm gesagt", erklärte Tuchel im deutschen Fachblatt "kicker". Zugleich gab sich Tuchel aber überzeugt, dass Fuchs beim Verein bleiben werde. "Ich habe keine Angst, ihn zu verlieren. Er weiß, wo er herkommt und dass er dieses Umfeld braucht, um solche Leistungen zu bringen", sagte der Erfolgscoach.

In einer Aussendung hatte der 25-jährige Fuchs betont, sich beim Verein wohlzufühlen, aber auch erklärt, sich langfristig bei einem Top-Club zu einem Führungsspieler entwickeln zu wollen. "Mein Ziel ist die Champions League", hatte der Außenverteidiger gemeint. "Interessante Clubs aus mehreren Ländern" hätten sich gemeldet. "Mehr kann ich dazu aber jetzt noch nicht sagen."

Mainz-Manager Christian Heidel hatte angekündigt, am Montag die Option auf Fuchs ziehen zu wollen, der im Sommer 2010 auf Leihbasis von VfL Bochum gekommen war. Kolportierte Summe: 1,7 bis 1,8 Millionen Euro. Damit läuft der Kontrakt bis Sommer 2015. Laut deutschen Medien besitzt Fuchs auch eine Ausstiegsklausel.

In türkischen Zeitungen wurden Besiktas und Galatasaray Ende vergangener Woche mit Fuchs in Verbindung gebracht. Die Istanbuler Großclubs seien bereit, eine Ablöse für Fuchs zu zahlen, hieß es.

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