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Stürmer Falcao ist fit und will den Titel © APA (Archiv/epa)

Verletzungssorgen, aber auch die klare Favoritenrolle machen dem FC Porto vor dem portugiesischen Europa-League-Finale am

Verletzungssorgen, aber auch die klare Favoritenrolle machen dem FC Porto vor dem portugiesischen Europa-League-Finale am Mittwochabend (20.45 Uhr MESZ) in Dublin gegen Sporting Braga zu schaffen. "Es nützt nichts, wenn man Favorit ist und dann nicht gewinnt. Wir müssen auf dem Platz beweisen, dass wir besser sind", erklärte der Spielmacher des portugiesischen Meisters, Fernando Belluschi.

In Dublin muss Porto nach eigenen Angaben auf seine verletzten uruguayischen Profis Jorge Fucile und Cristian Rodriguez verzichten. Die Mittelfeldspieler Joao Moutinho und Fernando konnten dagegen am Sonntag nach ihren Verletzungspausen wieder trainieren und dürften am Mittwoch mit von der Partie sein. Auch der am Wochenende angeschlagene rumänische Außenverteidiger Cristian Sapunaru sei fit.

Porto gilt als haushoher Favorit auf den Gewinn der Europa League 2010/11. Die "Drachen", die 1987 und 2004 die Champions League und 2003 auch den UEFA-Cup gewannen, siegten in beiden Saisonspielen in der Meisterschaft gegen Braga. Auch mit einem B-Team bestand Porto die EL-Generalprobe souverän: Der Meister gewann bei Maritimo Funchal mit 2:0 und beendete die Ligasaison ohne eine einzige Niederlage (27 Siege/3 Remis). Dieses Kunststück hatte in Portugal bisher nur Benfica Lissabon 1972/73 geschafft.

Außenseiter Braga, der auf dem Weg ins Finale unter anderen Liverpool, Dynamo Kiew und Benfica Lissabon ausschaltete, will aber nicht vorzeitig das Handtuch werfen. "Am Mittwoch bestreiten wir das Spiel unseres Lebens - wir werden alles geben", versicherte Braga-Stürmer Albert Meyong aus Kamerun nach der 0:1-Heimniederlage des Ligavierten am Samstag gegen Sporting Lissabon.

Trainer Domingos Paciencia, der als Profi von 1987 bis 1997 sowie von 1999 bis 2001 für Porto spielte, verlässt Braga nach Ende der Saison mit unbekanntem Ziel. Der Coach will sich mit dem zweiten Titel des Provinzvereins nach dem Triumph im Cup 1966 verabschieden. "Um Porto zu schlagen, müssen wir aber viel besser und konzentrierter als gegen Sporting Lissabon agieren", warnte Paciencia.

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