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Bin Hammam (l.) und Blatter duellieren sich © APA (epa)

Amtsinhaber Joseph Blatter kann bei der Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes (FIFA) auch auf eine Stimmen-Mehrheit

Amtsinhaber Joseph Blatter kann bei der Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes (FIFA) auch auf eine Stimmen-Mehrheit aus Afrika hoffen. Damit rückt der Sieg des Schweizers im Duell mit seinem Herausforderer Mohamed bin Hammam aus Katar immer näher.

Das Exekutivkomitee des afrikanischen Kontinentalverbandes (CAF) entschied bei einer geheimen Abstimmung am Montag in Kairo, Blatter beim Votum am 1. Juni in Zürich mehrheitlich zu unterstützen. Insgesamt 53 CAF-Mitglieder sind bei der Wahl stimmberechtigt.

Zuvor hatte sich bereits die Europäische Fußball-Union (UEFA) für Blatter ausgesprochen und ihre 53 Mitglieder gebeten, für den FIFA-Boss zu votieren. Die zehn Stimmen des südamerikanischen Verbands (CONMEBOL) sind dem 75-Jährigen bereits sicher. Zudem kündigte der Chef des Ozeanien-Verbands, David Chung, Unterstützung für Blatter an.

Bei der Wahl entscheiden die 208 Mitgliedsverbände über den künftigen FIFA-Präsidenten. Blatter, der seit 1998 amtiert, scheint die Mehrheit kaum mehr zu nehmen. Zuletzt hatte er Bin Hammam, dem Präsidenten des asiatischen Kontinental-Verbandes, einen heftigen Wahlkampf geliefert.

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