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Maierhofer will erstklassig spielen © APA (Archiv/epa)

Stefan Maierhofer ist zum Abschluss seines Engagements beim deutschen Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg ein Titelgewinn

Stefan Maierhofer ist zum Abschluss seines Engagements beim deutschen Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg ein Titelgewinn verwehrt geblieben. Der Stürmer musste die 0:5-Schlappe im DFB-Cup-Finale im ausverkauften Berliner Olympia-Stadion gegen Schalke 04 am Samstagabend von der Bank aus mitverfolgen.

Maierhofer wäre nach seiner raschen Genesung nach seinem Mittelfußknochenbruch als "Joker" bereit gestanden, wurde aufgrund der aussichtslosen Lage aber nicht mehr eingetauscht. "Nach dem 0:4 haben wir beschlossen, dass ich nicht mehr reinkomme. Da wäre das Risiko zu groß gewesen", sagte Maierhofer. Schalke sei ein verdienter Sieger. "Das muss man anerkennen. Aber es war kein Bayern München hier, kein Dortmund, kein Bremen. Der MSV Duisburg war hier", war der 28-Jährige auch stolz.

Der Ex-Rapidler wird dem Zweitliga-Tabellenachten nach dem Auslaufen des Leihvertrags mit Saisonende nun den Rücken kehren. Maierhofer, der nach wie vor den Wolverhampton Wanderers gehört, will wieder auf höchster Ebene Spiele absolvieren. "Ich bin reif für die Erste Liga", betonte der 2,02 m große Stürmer. Der ÖFB-Teamstürmer ist nicht der einzige Spieler, der den MSV verlässt, mindestens acht Spieler werden dem Club den Rücken kehren. "Es tut mir unendlich leid, dass wir uns aus finanziellen Gründen von Spielern trennen müssen", sagte Sportdirektor Bruno Hübner.

Für die Duisburger war es die vierte Final-Niederlage im vierten Anlauf auf den ersten Titelgewinn. Die gemeinsam mit 1972 (Schalke 5:0 gegen Kaiserslautern) höchste Final-Niederlage in der Cup-Geschichte noch dazu. Milan Sasic war trotzdem stolz auf seine Mannschaft. "Wir waren schon vor dem Spiel Sieger. Diese Mannschaft wird keiner als Verlierer-Team bezeichnen", betonte der MSV-Coach. Die Duisburger durften sich über Pokal-Bruttoeinnahmen von mehr als sechs Millionen Euro freuen.

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