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FRANCE SOCCER FIFA BALLON D'OR (GOLDEN BALL AWARD) 2010 © APA (epa/Archiv)

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat Spekulationen zurückgewiesen, er habe Mohamed bin Hammam zum Rückzug seiner Kandidatur

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hat Spekulationen zurückgewiesen, er habe Mohamed bin Hammam zum Rückzug seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahlen aufgerufen. "Ich möchte in aller Deutlichkeit klarstellen, dass weder ich noch irgendjemand sonst in der FIFA zu irgendeinem Zeitpunkt Herrn Mohamed bin Hammam gebeten haben, seine Kandidatur zurückzuziehen", erklärte Valcke am Montag.

Zuletzt hieß es in verschiedenen Medienberichten, dass der asiatische Verbandschef Bin Hammam beim FIFA-Kongress am 1. Juni in Zürich doch nicht gegen Amtsinhaber Joseph Blatter antreten wolle. Demnach soll "Blatters Führungszirkel Informationen über Bin Hammam gesammelt haben, die man gegen ihn ausspielen will", hieß es. Valcke soll dem Blatter-Herausforderer "im persönlichen Gespräch den Rückzug der Kandidatur nahelegen oder schon nahegelegt haben".

Ein FIFA-Insider sagte: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er jetzt noch zurückzieht." Nach den jüngsten Erklärungen der FIFA-Mitgliedsverbände scheint Bin Hammam keine Chancen mehr zu haben im Kampf um den FIFA-Thron. Zuletzt hatte sich ein Großteil der 208 Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl Blatters ausgesprochen. Der 75-Jährige strebt seine vierte Amtszeit an.

Während das Organisationskomitee für die WM 2022 in Katar am Montag Bestechungsvorwürfe zurückwies und eine Untersuchung begrüßte, kündigte Blatter erneut an, das Image der FIFA im Fall seiner Wiederwahl verbessern zu wollen. Zu den Korruptionsanschuldigungen gegen Mitglieder des Exekutivkomitees sagte er allgemein: "Einige Leute verdienen es nicht, in der Regierung der FIFA zu sitzen".

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