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Dürfen Stranzl (r.) und Co. am Mittwoch jubeln? © APA (dpa)

Borussia Mönchengladbach hat sich mit dem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Verbleib

Borussia Mönchengladbach hat sich mit dem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Verbleib in der deutschen Fußball-Bundesliga geschaffen. Am Mittwoch (20.30 Uhr) gilt es diesen Vorteil nun im Relegations-Rückspiel gegen den Zweitliga-Tabellendritten zu nützen. Martin Stranzl ist bei den Gladbachern als Bollwerk in der Abwehr gesetzt.

Der Einsatz des angeschlagenen Ümit Korkmaz aufseiten der Bochumer ist fraglich. Dank eines Last-Minute-Tors von Igor de Camargo geht der Bundesligist mit einer 1:0-Führung in die Partie. "Jetzt müssen wir das positiv zu Ende bringen", forderte der burgenländische Abwehrchef Stranzl. Coach Lucien Favre erwartete ein ganz hartes Spiel. "Wir sind noch nicht durch und haben noch nichts erreicht", war sich der Gladbach-Trainer bewusst.

Seine Truppe hat im Saisonfinish groß aufgezeigt, ist jetzt schon seit fünf Spielen ungeschlagen und hat dabei nur einen Gegentreffer kassiert. Die Gladbacher bangen allerdings noch um den Einsatz von Topstürmer Marco Reus, dem ein Muskelfaserriss im Oberschenkel zu schaffen macht. Obwohl dem leichten Favoriten schon ein Remis reichen würde, werde man nicht auf ein 0:0 bedacht sein. "Natürlich ist es wichtig, defensiv gut zu stehen, aber wir wollen den Ball laufen lassen und nach vorne spielen", sagte der Schweizer Trainer.

Die Hausherren setzen vor allem auf die Unterstützung der 30.748 Fans (rund 5.000 Borussia-Anhänger) im ausverkauften Rewirpower-Stadion. "Wir glauben daran, dass wir das noch schaffen können", meinte Bochum-Coach Friedhelm Funkel. An der Ausgangsposition habe sich nichts verändert. "Die Chancen stehen weiter 40:60. Die Mannschaft wird alles dafür tun, sich den Traum von der ersten Liga zu erfüllen", betonte Funkel.

Der Ex-Eintracht-Frankfurt-Trainer erwartete den Gegner ähnlich abwartend wie im Hinspiel. "Sie haben großen Respekt vor uns", sagte Funkel, der schon mit vier Clubs fünf Aufstiege geschafft hat. Christoph Dabrowski war zuversichtlich. "Ganz ehrlich: Ich bin sehr optimistisch, dass wir es schaffen", meinte der VfL-Kapitän.

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