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Wr. Neustadt in der Favoritenrolle © APA (Archiv/Hochmuth)

Peter Schöttel sitzt am Mittwoch(20.30 Uhr) zum letzten Mal auf der Trainerbank des SC Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher

Peter Schöttel sitzt am Mittwoch(20.30 Uhr) zum letzten Mal auf der Trainerbank des SC Wiener Neustadt. Die Niederösterreicher wollen ihrem zu Rapid wechselnden Trainer im letzten Fußball-Bundesliga-Saisonspiel auswärts gegen den SV Mattersburg ein sportliches Geschenk bereiten. Die Statistik spricht klar für die Schöttel-Truppe, die die vergangenen vier direkten Duelle allesamt gewonnen hat.

Die Niederösterreicher wollen nach den Diskussionen um Edin Salkic beim Heim-1:2 am Sonntag gegen Sturm Graz wieder sportlich in die Schlagzeilen kommen. Salkic, der mit einem möglicherweise absichtlichen Handspiel gegen die Steirer in der 87. Minute einen Elfmeter verschuldet und diese damit auf die Siegerstraße gebracht hatte, wird nicht im Kader stehen. Alexander Grünwald fehlt gesperrt, zudem sind Guido Burgstaller, Michael Madl und Tomas Simkovic angeschlagen.

"Ich hätte gerne 50 Punkte (Anm.: derzeit 49), außerdem haben wir noch die theoretische Chance auf Platz fünf", sagte Schöttel. Es sei allerdings sehr unangenehm, die Mattersburger in der letzten Runde als Gegner zu haben. "Dort ist es immer schwer, weil sie sehr körperbetont und mit weiten Bällen nach vor spielen. Außerdem werden sie sicher noch alles versuchen, uns in dieser Saison doch noch zu schlagen", meinte der Noch-Wiener-Neustadt-Trainer. Die bisherigen Saisonduelle endeten 3:0, 1:0 und 2:1 für die Niederösterreicher.

Geht es nach Franz Lederer, soll sich das zum Saisonabschluss ändern. "Wir haben uns zuletzt Chancen erarbeitet, uns hat aber die Effizienz gefehlt. Wir müssen konsequenter sein", forderte der Burgenländer vor dem Duell mit einer "schwer zu spielenden Mannschaft". Unabgängig vom Ausgang der Partie im Pappelstadion konnte der Mattersburg-Trainer schon zuvor ein positives Resümee ziehen. "Wir können mit der Saison zufrieden sein, haben ziemlich solide den Klassenerhalt geschafft", betonte Lederer, der nur auf die Gesperrten Röcher und Pöllhuber verzichten muss.

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