vergrößernverkleinern
Für Ried und den KSV geht es nur mehr um Prämien © APA (Archiv/Leodolter)

Die SV Ried hat das ÖFB-Cup-Finale am Sonntag in Wien gegen den Erstligisten Austria Lustenau im Visier. Zuvor gilt es für die

Die SV Ried hat das ÖFB-Cup-Finale am Sonntag in Wien gegen den Erstligisten Austria Lustenau im Visier. Zuvor gilt es für die Oberösterreicher aber noch die Bundesliga-Saison am Mittwoch (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Kapfenberger SV ordentlich zu Ende zu bringen. In der Tabelle können sich weder die seit neun Runden ungeschlagenen Rieder (Vierter), noch die Kapfenberger (Achter) verbessern.

Für Thomas Gebauer ist es trotzdem eine besondere Partie, der Ried-Tormann absolviert seine 100. Bundesliga-Partie. "Es soll ein schöner Saisonausklang werden. Wir wollen drei Punkte, damit wir in der Heimtabelle Erster sind", betonte der 28-jährige Bayer, dem das Jubiläum viel bedeutet. Neben den Riedern (32 Punkte) sind auch noch Salzburg (33) und Tabellenführer Sturm Graz (31) im Rennen um das beste Heimteam der Liga. Zudem sei es wichtig vor dem "Saison-Highlight" Cup-Finale eine gelungene Generalprobe hinzulegen.

Die Saison könnte am Sonntag mit dem Cup-Sieg und der damit verbundenen Europacup-Qualifikation gekrönt werden, bereits zuvor hatten die Oberösterreicher als Herbstmeister und am Ende Tabellenvierter aufgezeigt. "Unsere Zielvorstellung war, dass wir um die Plätze fünf bis neun spielen. Dieses Ziel haben wir um einen Platz überboten. Trotzdem ist aber auch etwas Wehmut dabei", bilanzierte Coach Paul Gludovatz.

Immerhin wäre mit Investitionen im Winter zumindest ein Europacup-Platz möglich gewesen. Vollauf zufrieden war Manager Stefan Reiter, der auch auf ein weiteres Vereins-Highlight verwies: Mit 23 Saisonauswärtspunkten sorgten die Rieder für einen neuen Vereinsrekord.

Die zahlreichen Punkte-Prämien konnten problemlos ausgezahlt werden. "Wir hatten heuer ein Budget von 5,2 Millionen Euro, darin enthalten ist auch die Amateurmannschaft. Dazu kommen 650.000 Euro für den Nachwuchs inklusive der Akademie. Die vermehrten Punkteprämien konnten wir mit einer sehr positiven Besucherfrequenz abdecken", erklärte Vize-Präsident und Finanzvorstand Roland Daxl.

Die Steirer konnten ebenfalls schon vor der Partie jubeln, hatten sie doch mit dem 2:1-Heimsieg am Sonntag gegen Mattersburg einen neuen Saison-Punkterekord markiert, der von aktuell 38 Zählern noch weiter verbessert werden könnte. Damit müssten die Schützlinge von Coach Werner Gregoritsch allerdings ihre Negativserie in der Keine-Sorgen-Arena beenden. In fünf Anläufen gab es ebenso viele Niederlagen mit einem Torverhältnis von 2:11.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel