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24.000 Fans ergatterten Karten für das Finale © APA (epa)

Vor dem Champions-League-Finale am Samstag im Londoner Wembley-Stadion gegen Manchester United stellt die aktuelle

Vor dem Champions-League-Finale am Samstag im Londoner Wembley-Stadion gegen Manchester United stellt die aktuelle Vulkanasche-Wolke den FC Barcelona und dessen Fans vor logistische Probleme. Der Club stellte für die Reise eine Flotte von Bussen zusammen, die die Anhänger auf die Insel bringen sollen, falls der Luftraum über der britischen Hauptstadt wegen der Vulkanasche gesperrt werden sollte.

24.000 Barca-Fans wollen das Finale ihres Teams am Samstag gegen Manchester United miterleben. Das Team von Trainer Josep Guardiola ging kein Risiko ein und flog bereits in der Nacht auf Mittwoch - zwei Tage früher als geplant - in die britische Hauptstadt. Dort bereitet sich die Mannschaft um Weltfußballer Lionel Messi auf dem Trainingsgelände des FC Arsenal auf das Endspiel gegen den englischen Meister vor.

Wegen der vorzeitigen Abreise konnte Barcelona nicht mit seiner offiziellen Maschine nach London fliegen, sondern musste auf ein anderes Flugzeug ausweichen. Die eigentlich vorgesehene Maschine, die dem Club von den Turkish Airlines zur Verfügung gestellt wird, befand sich noch in der Türkei, wo sie einen Anstrich in den Vereinsfarben Blau und Rot erhielt und mit Porträts der Barca-Stars bemalt wurde.

Den Fans bot der Verein drei Möglichkeiten an: Sie können darauf setzen, dass ihr gebuchter Flug nicht wegen der Aschewolke gestrichen wird, sie können einen Platz in einem Bus reservieren oder sich auf eigene Faust nach London durchschlagen. Die Anreise per Bus dauert - einschließlich der Kanalüberfahrt - etwa 20 Stunden.

"Die Barca-Fans nehmen solche und noch größere Strapazen in Kauf", sagte Vereinssprecher Toni Freixa. "Wenn 96.000 Clubmitglieder Tickets für das Finale beantragt haben, besteht kein Zweifel, dass die glücklichen Ticket-Besitzer alles daran setzen werden, das Spiel mitzuerleben." Bei den Katalanen hatte schon im Vorjahr vor dem Semfinalspiel bei Inter ein Vulkan ihre Reise zu einem Champions-League-Spiel erschwert. Das Team musste im letzten Moment per Bus nach Italien fahren und verlor 1:3.

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