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Die Spieler rasieren ihren Chef © APA (Hochmuth)

In der UPC-Arena ist am Mittwochabend die erste und spontane Meisterfeier von Sturm Graz abgegangen, die zweite folgt am

In der UPC-Arena ist am Mittwochabend die erste und spontane Meisterfeier von Sturm Graz abgegangen, die zweite folgt am Donnerstagnachmittag auf dem Grazer Hauptplatz. Zwölf Jahre nach dem bisher letzten Meistertitel drehten die Spieler im Stadion wieder ihre Ehrenrunden, die Fans blieben diszipliniert auf ihren Rängen und konnten nur von der Ferne aus sehen, wie der Trainer seine Haare verlor.

Franco Foda hatte nach dem Cupsieg im Vorjahr versprochen, sich im Falle des Meistertitels eine Glatze scheren zu lassen. Die Spieler, angeführt von Mario Haas, Andreas Hölzl, Thomas Burgstaller und Mario Kienzl, schritten nach dem Triumph zur Tat, zerrten ihren sportlichen Chef von den TV-Mikrofonen weg und rasierten ihn. "Wenn man im letzten Jahr den Cupsieg holt und dieses Jahr Meister ist, geht ein Traum in Erfüllung. Jetzt werden wir einmal zwei, drei Tage feiern", erklärte Foda.

Kurz davor standen die Spieler im Konfettiregen, als um 22:53 Uhr Bundesliga-Präsident Hans Rinner, der bis vor einem Jahr Sturm-Chef war, den Meisterteller an Mario Haas übergab.

Drei Tage nach dem skandalösen Platzsturm der Rapid-Fans erwiesen sich die Sturm-Anhänger in der Stunde des Erfolgs als ausgesprochen diszipliniert. Die Bundesliga hatte drakonische Strafen angekündigt, falls die Fans auf den Rasen kommen. Wohl nicht zuletzt deshalb übersprang keiner die Absperrungen.

Danach verlagerten sich die Feiern in die Stadt, wo am Donnerstag auch die offizielle Meisterfeier stattfindet. Ab 18.00 Uhr wird auf dem Hauptplatz gefeiert, die Mannschaft wird gegen 18.30 erwartet.

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