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Salkic wurde bereits in den urlaub entlassen © APA (Pessenlehner)

Der SC Wiener Neustadt will in der Causa Edin Salkic keine überstürzten Maßnahmen setzen. Wie Präsident Manfred Rottensteiner

Der SC Wiener Neustadt will in der Causa Edin Salkic keine überstürzten Maßnahmen setzen. Wie Präsident Manfred Rottensteiner erklärte, werde man sich bei den Untersuchungen kooperativ zeigen. Salkic, dessen entscheidendes Handspiel bei der 1:2-Niederlage gegen Meister Sturm Graz die Gemüter erregte, war bereits vor der letzten Runde als reine Vorsichtsmaßnahme in den Urlaub entlassen worden.

"Wir wollen Edin schützen und wehren uns gegen diese Vorverurteilung. Aber wir sind auch bemüht, in der Aufklärung etwas beizutragen. Wir sind dem Thema gegenüber offen und wollen die Wahrheit auf den Tisch bringen", meinte Rottensteiner. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt eine Anzeige wegen Verdachts des Betrugs. Wr. Neustadt will vorerst die Ergebnisse dieser Untersuchung abwarten.

Der künftige SC-Trainer Peter Stöger ließ sich ebenfalls alle Möglichkeiten offen. "Es ist gut, dass man Salkic früher in den Urlaub geschickt hat", erklärte der Wiener. Aus dem Kader werfen werde er den 21-jährigen Stürmer, der noch einen Vertrag bis 2012 besitzt, aufgrund reiner Mutmaßungen aber nicht. "Man muss das Ausloten und dann eine Entscheidung treffen. Aber ich werde niemanden vorverurteilen. Es war eine unglückliche Situation."

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