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Haas und Foda wurden mit Graz schon 3-mal Meister © APA (Leodolter)

Österreichs Fußball-Meister SK Sturm Graz hatte schon vor dem Mittwochabend einige Meisterkicker in den eigenen Reihen. Der

Österreichs Fußball-Meister SK Sturm Graz hatte schon vor dem Mittwochabend einige Meisterkicker in den eigenen Reihen. Der jüngste Bundesliga-Meistertitel ist für Mario Haas und Co. allerdings vor allem auch aufgrund der Vorzeichen zu Saisonbeginn etwas Besonderes.

Der erfolgreichste nationale "Titelhamster" im Dress der Grazer ist Ferdinand Feldhofer. Der 31-Jährige war nicht nur bei den Titelgewinnen 1998 und 1999 schon dabei, sondern holte auch 2005 mit Rapid die Meisterschaft. "Der letzte Titel ist immer der Schönste. Hoffentlich ist es noch nicht der Letzte für mich in der ersten Liga", sagte der Innenverteidiger. "Wenn wir vor 15 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mit Sturm dreimal Meister werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt", fügte der Ex-Rapidler hinzu.

Haas war wie Feldhofer bei den beiden vergangenen Sturm-Meisterstücken dabei, genauso übrigens wie Coach Franco Foda und Tormanntrainer Kazimierz Sidorczuk, die damals noch selbst aktiv waren. "Bei den ersten Titeln war aufgrund des starken Kaders die Erwartung da, dass wir Meister werden. Diesmal haben wir überraschen können. Jeder hat uns abgeschrieben, und am Schluss stehen wir ganz oben. Das ist super", resümierte der 36-jährige Haas, der stolz auf das Erreichte ist. "Dreimal Meister mit Sturm, viermal Cupsieger. Da hat man schon etwas erreicht", betonte der Routinier.

Joachim Standfest, Samir Muratovic und Dominic Hassler standen in der Meistermannschaft des GAK in der Saison 2003/04. "Der heurige Titel ist sicher der schönere, weil ich jetzt viel älter bin als damals mit dem GAK und das Ganze jetzt viel mehr genießen kann", sagte Standfest. Roman Kienast und Thomas Burgstaller gehörten bei Rapids Titelgewinn 2005 dem Kader des Rekordmeisters an.

Nichts Neues ist der österreichische Bundesliga-Titel auch für Oliver Kreuzer. Der Sturm-Graz-Sportdirektor war bei Salzburgs Meistertitel 2007 als Sportlicher Leiter der "Bullen" tätig. "Jeder Titel hat einen großen Stellenwert. Bei Salzburg ist man allerdings damals davon ausgegangen, dass Red Bull jedes Jahr die Meisterschaft gewinnt. Deshalb ist dieser Titel jetzt auch über den mit Red Bull zu stellen. Wir hatten ein hervorragendes Team mit großer Qualität und einen Top-Trainer", meinte Kreuzer.

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