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Hoffenheim würde gerne weiter auf Alaba zählen © APA (dpa)

1899 Hoffenheim ist über die Hinhaltetaktik von Bayern München im Zusammenhang mit David Alaba verärgert. Manager Ernst Tanner

1899 Hoffenheim ist über die Hinhaltetaktik von Bayern München im Zusammenhang mit David Alaba verärgert. Manager Ernst Tanner verlangt vom deutschen Fußball-Rekordmeister klare Signale, ob der ÖFB-Teamspieler nach München zurückkommen soll oder weiter bei Hoffenheim bleiben darf. Alaba, beim FC Bayern mit einem Vertrag bis 2013 ausgestattet, kam im Winter für ein halbes Jahr leihweise zu 1899.

"Er ist ein wichtiger Baustein in meiner Planung, deshalb wäre es schön, wenn ich endlich Klarheit hätte. So wird es immer schwieriger", wurde Tanner in der Online-Ausgabe der "Bild"-Zeitung zitiert. Der Wiener schaffte es sofort in die Hoffenheimer Stammformation und spielte in allen 17 Frühjahrspartien durch. 1899 würde den 18-Jährigen auch in der kommenden Saison gerne im Kader haben, doch die Münchner haben sich bisher nicht deklariert. "Es gibt immer noch keine Tendenz seitens der Bayern. Sie sind wohl zurzeit zu sehr mit ihren eigenen Transfers beschäftigt", vermutete Tanner.

Der Faktor Zeit arbeitet gegen einen Verbleib von Alaba in Hoffenheim. "Mit jedem Tag, der hier vergeht, wird es weniger wahrscheinlich, dass David bei uns bleiben kann", befürchtete der Manager, der sich bereits um Ersatz umschaut. "Wir haben genügend Kandidaten, die in die Bresche springen wollen und können, falls es mit David nicht klappt."

Unterdessen spekulierte die "Bild" auch mit einem Wechsel von ÖFB-Teamstürmer Stefan Maierhofer vom MSV Duisburg zu Absteiger Eintracht Frankfurt. Außerdem soll Sturm-Graz-Meistermacher Franco Foda ein Trainerkandidat bei den Hessen sein.

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