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Neuer stand beim 2:1 gegen Uruguay im Teamtor © APA (dpa)

Der am Samstag mit der deutschen Fußball-Auswahl in Wien gegen Österreich spielende Torhüter Manuel Neuer hat sich vor der

Der am Samstag mit der deutschen Fußball-Auswahl in Wien gegen Österreich spielende Torhüter Manuel Neuer hat sich vor der Sitzung des Schalker Aufsichtsrates diplomatisch zu seinen Erwartungen geäußert. Das Gremium will am Montagabend über den allgemein erwarteten vorzeitigen Wechsel des 25-Jährigen zum FC Bayern München beraten.

"Ich wünsche mir, dass Schalke für sich die richtige Entscheidung trifft", antwortete Neuer auf die Frage zu seinen persönlichen Wünschen. Schalke muss entscheiden, ob Neuer für eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro, die sich dem Vernehmen nach durch nachträgliche erfolgsabhängige Zuschläge auf bis zu 25 Millionen erhöhen könnte, schon in diesem Sommer wechseln darf. Im kommenden Jahr könnte der Torwart die Gelsenkirchener ablösefrei verlassen.

"Ich kann ganz offen sagen, dass es nichts Neues gibt", erklärte Neuer zum Stand der Dinge. Neuer hat sich entschieden, seinen 2012 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatte wiederum nach dem gewonnenen Cup-Finale gegen den MSV Duisburg betonte, den Wechsel des Torhüters verhindern zu wollen.

Neuer gibt sich im Vorfeld der Entscheidung nach außen gelassen. "Für mich persönlich ist wichtig, mich auf die beiden nächsten Spiele in der EM-Qualifikation zu konzentrieren", sagte er. Die DFB-Auswahl spielt am kommenden Freitag in Wien gegen Österreich und vier Tage später in Baku gegen Aserbaidschan. Gegen Uruguay wirkte Neuer nicht verunsichert durch die Hängepartie um seinen Wechsel zum FC Bayern.

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