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Pacult fechtet die fristlose Entlassung an © APA (Archiv/Oczeret)

Zwischen Trainer Peter Pacult und dessen früheren Arbeitgeber SK Rapid Wien scheint ein "Nachspiel" vor Gericht unausweichlich.

Zwischen Trainer Peter Pacult und dessen früheren Arbeitgeber SK Rapid Wien scheint ein "Nachspiel" vor Gericht unausweichlich. Werner Tomanek, der Rechtsanwalt des Wieners, hat der APA einen Bericht in der Tageszeitung "Österreich" bestätigt, wonach er für seinen Mandanten Klage gegen Österreichs Fußball-Rekordmeister einreicht. "Die Klageschrift geht heute weg", sagte der Anwalt am Dienstag.

Pacults Vertrag mit den Hütteldorfern wäre noch bis Juni 2012 gelaufen. Die Grünweißen trennten sich von dem 51-Jährigen aber am 11. April wegen "massiven Vertrauensbruchs" fristlos, weil er mit Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz angeblich über ein Engagement beim deutschen Viertligisten RB Leipzig verhandelt haben soll. Jetzt geht es um viel Geld. "Über Summen äußere ich mich nicht", sagte der Anwalt zur APA. "Österreich" schrieb, dass es um mindestens 100.000 Euro gehe.

Wie die Zeitung Tomanek zitierte, stünden Pacult drei Entgelte plus ein aliquoter Anteil aus weiteren Forderungen zu. "Rapid hat zwei Fristen ungenützt verstreichen lassen. Da es weder eine Stellungnahme, geschweige denn eine Zahlung gab, wird die Klage eingereicht", sagte der Pacult-Anwalt zu "Österreich".

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