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Pogatetz ist beim Teamchef gesetzt © APA (Pfarrhofer)

Emanuel Pogatetz geht als routiniertester österreichischer Fußball-Teamspieler ins EM-Qualifikations-Duell am Freitagabend

Emanuel Pogatetz geht als routiniertester österreichischer Fußball-Teamspieler ins EM-Qualifikations-Duell am Freitagabend (20.30 Uhr) mit Deutschland. Wie bei seinem Länderspiel-Debüt im Mai 2002 heißt auch in seinem 43. Match fürs ÖFB-Team der Gegner Deutschland. "Das wird ein schwieriger Abend für unsere Abwehr", weiß Pogatetz, dass auf ihn und seine Kollegen einiges zukommen wird.

Teamchef Dietmar Constantini vertraut im Spiel gegen eines der besten Nationalteams der Welt auf defensive Routine. Aufgrund des Ausfalls des kranken Aleksandar Dragovic wird Pogatetz erstmals gemeinsam mit Paul Scharner (34 Länderspiele) die Innenverteidigung bilden. Als linker Außenverteidiger wird mit Christian Fuchs (39 Länderspiel-Einsätze) ebenfalls ein Routinier fungieren.

Pogatetz sieht in der neu zusammengewürfelten Konstellation in der ÖFB-Defensivzentrale kein Problem. "Paul ist ein immens erfahrener Spieler, der auch in der englischen Premier League schon einige Partien auf dieser Position absolviert hat. Außerdem hatten wir Zeit, gemeinsam zu trainieren. Ich sehe da überhaupt kein Problem", meinte der 28-Jährige.

Als Hannover-Legionär kennt Pogatetz den Großteil der Deutschen sehr genau. "Das ist sicher ein Vorteil." Auf Bayern-München-Stürmer Mario Gomez müssen Pogatetz und Co. ganz besonders aufpassen. "Gomez hat sich die deutsche Torjägerkrone erschossen. Das wird sicher eine schwierige Aufgabe. Aber wir werden versuchen, ihn im Verbund in den Griff zu bekommen."

Ein Match gegen die Deutschen ist auch für Pogatetz "immer etwas Besonderes". "Deutschland zählt zu besten Mannschaften der Welt. Wir wollen an unsere Grenze gehen und Deutschland vor eine schwierige Aufgabe stellen. Es würde mich sehr freuen, einmal bei so einer Überraschung selbst auf dem Platz zu stehen."

An Selbstvertrauen und Motivation werde es auf jeden Fall nicht mangeln. "Aber auf dem Rasen kommt es auf mehr Dinge an als Motivation. Punkto individueller Klasse und Prestige sind die Deutschen natürlich weit über uns zu stellen", weiß Pogatetz, der sicher ist, dass Deutschland drei Punkte eingeplant hat: "Sie gehen davon aus, dass sie einen Sieg feiern. Wahrscheinlich sogar einen höheren."

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