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Hiddink könnte zu Chelsea wechseln © APA (epa)

Während Österreichs Fußball-Nationalteam am Freitag in Wien um ein ehrenvolles Abschneiden gegen die DFB-Auswahl kämpft,

Während Österreichs Fußball-Nationalteam am Freitag in Wien um ein ehrenvolles Abschneiden gegen die DFB-Auswahl kämpft, steigt gleichzeitig in Brüssel das vorentscheidende Duell um Rang zwei in der EM-Qualifikationsgruppe A. Vor den Augen von ÖFB-Spion Michael Baur empfangen die zweitplatzierten Belgier (10 Punkte aus 6 Spielen) den Tabellendritten Türkei (9/5).

Der Sieger hat im Rennen um die Teilnahme am Play-off für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine alle Trümpfe in der Hand. Im Vorfeld der Partie hatten immer wieder Gerüchte die Runde gemacht, wonach der türkische Teamchef Guus Hiddink zum englischen Vizemeister Chelsea wechseln könnte. Nach anfänglichem Dementi ist Guus Hiddink nun offenbar kurz davor, seinen Job als türkischer Teamchef aufzugeben und stattdessen bei Chelsea anzuheuern.

"Ich bin voller Energie und möchte gerne jeden Tag arbeiten, deswegen ist mir ein Vereinsjob lieber als ein Teamchef-Amt ", wurde Hiddink in der britischen Zeitung "The Sun" zitiert. Den türkischen Verband hat Hiddink von seinem Meinungsumschwung noch nicht informiert. "Ich habe dem Präsidenten noch nichts gesagt. Doch er ist ein intelligenter Mann und wird sicher die weltweiten Medienberichte verfolgen", vermutete der 64-Jährige, gab aber auch zu, dass noch kein konkretes Angebot vorliege.

Der Star-Coach muss in Brüssel mit Nuri Sahin und Hamit Altintop zwei wichtige Mittelfeldspieler vorgeben, außerdem ist Gökhan Gönül fraglich. Doch auch die Belgier sind nicht frei von Verletzungssorgen - Marouane Fellaini und Romelu Lukaku fallen ebenfalls wegen Verletzungen aus.

Für die Belgier wäre ein Sieg mit zwei Toren Unterschied eventuell schon die halbe Miete. In diesem Fall hätten sie nicht nur vier Punkte Vorsprung, sondern auch das bei Punktegleichheit entscheidende direkte Duell mit der Türkei gewonnen, weil das Aufeinandertreffen in Istanbul mit einem 3:2 für die Gastgeber endete. In Astana geht es zwischen Kasachstan (0 Punkte) und Aserbaidschan (3) um den fünften und vorletzten Gruppenplatz.

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