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Deutsche Fans nach Randale dingfest gemacht © APA (Archiv/Newald)

Das Fußball-EM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Deutschland hat am Freitagnachmittag seine Schatten vorausgeworfen. In der

Das Fußball-EM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Deutschland hat am Freitagnachmittag seine Schatten vorausgeworfen. In der Wiener Innenstadt hat die Polizei mehr als 100 deutsche Randalierer festgenommen, die im sogenannten "Bermudadreieck" für Ausschreitungen gesorgt haben. Laut Polizei gab es zahlreiche Anzeigen wegen Landfriedensbruch. Über Verletzte gab es zunächst keine Angaben.

Grund für das Einschreiten der Polizei waren Aktionen rund um das Lokal Bermudabräu am Rabensteig. Dort hatten die deutschen Randalierer damit angefangen, mit Böllern und bengalischen Feuern um sich zu werfen. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot rund um den Schwedenplatz und die Partymeile in der Wiener Innenstadt vertreten war, schritt daraufhin ein. Stumme Zeugen der Randale blieben unter anderem Glassplitter, die am Boden lagen.

Hunderte Beamte sicherten das Bermudadreieck und perlustrierten Fußballfans. Inoffiziellen Angaben zufolge sollen 150 bis 200 Personen festgesetzt worden sein. Laut Augenzeugen war der gesamte Bereich von Rabensteig bis Franz-Josefskai gesperrt. An allen Ecken waren Polizeieinheiten aus Wien und Niederösterreich postiert, wobei vor allem die Spezialeinheit WEGA zum Einsatz kam. Polizeibeamte sicherten außerdem das Schweizer Haus im Wiener Prater. Dort waren zunächst keine Zwischenfälle bekannt.

Bereits am Donnerstagabend hatten deutsche Anhänger die Wiener Innenstadt heimgesucht. Dabei hatten ein Lokal in der Judengasse im Bermudadreieck attackiert und beschädigt. Erste Festnahmen waren die Folge.

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